TTC Lorchhausen – TV Igstadt 4:9 – Erster Sieg der 1. Herren in der Rückrunde

Nach desaströsem Rückrundenstart sollte und musste diesmal im Auswärtsspiel beim TTC Lorchhausen der erste Sieg errungen werden, auch um den negativen Lauf zu stoppen. Im Vorfeld wurden dafür auch alle Maßnahmen getroffen:
Klaus Götz teilte mit, dass er sein 2. Einzel vorziehen wolle, ein beinahe schon traditionelles Ereignis, das in der Vergangenheit schon oft in hektischen, vermeidbaren Niederlagen endete. Martin Perger meldete sich krank, hatte aber vergessen, dass wir wegen Dauerurlauber Rolf Mätz bereits ersatzverstärkt antreten mussten. Peter Herrchen stärkte den Mannschaftsgeist durch den Vorschlag, bei „1 oder 2 Mann Ersatz, einer auf der Flucht!“ doch gleich den Bogen zu schicken, er habe jetzt schon keine Lust mehr.

Wir traten trotzdem an, mit Martin Perger und Frank Mitsche als Ersatzmann:
Unser Doppel Kreidel/Neiter kam wie so oft nur langsam ins Rollen, lag bereits mit 0:2 Sätzen zurück und konnte trotz feinmotorischer Schwächen beim Return schnittloser Aufschläge doch noch 3:2 gewinnen. Herrchen/Götz unterlagen klar mit 0:3, während Perger/Mitsche erst nach wechselhaftem Spielverlauf etwas unglücklich knapp im 5. Satz verloren.

Vorne konnte sich Markus Kreidel gegen den sehr konzentriert kämpfenden Gregor Baier nach Rückständen zum jeweiligen Satzende hin noch steigern und gewann nach knappen Sätzen mit 3:0. Peter Herrchen hatte mit Mario Kneissl etwas mehr Mühe, bevor er seine 3:2 Ernte einfahren konnte.
In der Mitte zeigte Klaus Götz ansteigende Form gegen Abwehrer Markus Strauch und gewann dank wiedergewonnener Sicherheit im VH-Topspin verdient mit 3:1. Martin Perger hingegen zeigte sich beratungsresistent und spielte konsequent die Stärken seiner Gegners Klaus Weiler an, konnte aber trotzdem noch mühevoll mit 3:2 gewinnen.
Hinten unterlag Frank Mitsche gegen Michael Hessel klar mit 0:3, während Heinz-Dirk Neiter wegen chronischer Fehltrainititis trotz mangelnder Sicherheit im Blockspiel ein mühsamer 3:1 Erfolg gegen Hermann Kai gelang.

Es folgte ein ungefährdeter 3:0 Sieg von Markus Kreidel gegen Mario Kneissl, bevor Klaus Götz sein gefürchtetes vorgezogenes Spiel gegen Klaus Weiler bestritt. Glücklicherweise ließ sich sein Gegner von der Hektik anstecken und Klaus Götz behielt – trotz Druckerhöhung durch die Ehegattin per Handy in der Satzpause – überraschend die Nerven. Er gewann mit 3:2 und ward nicht mehr gesehen.
Es folgte ein „merkwürdiges Spiel“, wie Gregor Baier es selbst zusammenfasste. Peter Herrchen führte nach gewonnenem 1. Satz bereits souverän auch in Satz 2, bevor Gregor Baier doch noch knapp mit 11:9 gewinnen konnte. Das wurde dann zur bestimmenden Spielregel. d.h. der jeweils klar führende und aktivere Spieler verliert den Satz knapp. Keine Regel ohne Ausnahme: im 5. Satz brachte Peter Herrchen seine klare Führung ins Ziel.
Während dieses Spiels fand Martin Perger kein Mittel im Spiel gegen Abwehrer Markus Strauch und verlor mit 0:3. Letztlich aber nur eine Ergebniskorrektur, da Klaus Götz sein vorgezogenes Spiel bereits gewonnen hatte.

Fazit: Trotz mancher knapper Spielgewinne der erhoffte und schlussendlich auch verdiente Sieg.

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