9: 5 Sieg im Spitzenspiel gegen Wehen: TVI kehrt nach einem Jahr in die Bezirksoberliga zurück!

Die Dramaturgie des Spielplanes hätte nicht spannender sein können: Im letzten Saisonspiel mussten wir uns mit dem punktgleichen TV Wehen messen, mindestens ein Unentschieden sollte gelingen, um die Meisterschaft und den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga sicher zu stellen.

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Herrchen, Perger, Mätz, Kreidel (stehend v.l.n.r), Götz, Neiter (sitzend v.l.n.r)

Vor einer stattlichen Zahl von Zuschauern traten beide Mannschaften in Bestbesetzung an. Die Doppel sollten bereits die Weichen stellen:

Herrchen/Götz verloren erwartungsgemäß gegen das Wehener Spitzendoppel Richter/Zimermann 3:0, wenn auch im 1. und 3. Satz jeweils knapp 9:11. Dabei zeigte vor allem Richter jeweils beim Stand von 9:9 seine Klasse. Perger/Mätz holten den eingeplanten 1. Punkt mit 3:1 gegen Diel/Pählich. Um nicht wie im Rückspiel nach den Doppeln schon in Rückstand zu geraten, war ein Punkt unseres Spitzendoppels – wenn nicht eingeplant – so jedenfalls erfofft. Nach einem unglücklichen 10:12 im 3. Satz und 1:2 Rückstand, jedenfalls aber spätestens nach einem 4:9 Rückstand im 5.Satz waren alle Hoffnungen – fast – erledigt. Ein Time-Out bei diesem Stand brachte unsere Jungs aber zurück ins Spiel und die Wehener auf die Verliererstraße. Mit unwiderstehlichem Endspurt gewannen Kreidel/Neiter 11:9. Ein erster Knackpunkt im Spiel. Die beiden Spitzeneinzel gingen deutlich an Wehen, Kreidel gegen Manhart und Herrchen gegen Richter verloren jeweils 0:3; trotz manchem knappen Satz musste man die spielerische Übermacht des Wehener Spitzenpaarkreuzes neidlos anerkennen.

In der Mitte sollte dann aber schon die Vorentscheidung fallen. Perger gewann nach unnötig verlorenem 1. Satz noch sicher 3:1 gegen Beckmann, Götz gewann erstmals gegen Angstgegner Zimmermann mit 13:11 im 5. Satz – nach zunächst vergebenem und sodann abgewehrten Matchball. Mit 4:3 ging es in die Einzel im hinteren Paarkreuz, wo wir sicher beide Punkte erwarteten. Trotz erkennbarer Nervosität setzten sich Neiter (3:1 gegen Pählich) und Mätz (3:1 gegen Diel) im Ergebnis sicher durch und bauten den Vorsprung auf 6:3 aus. Das zwischenzeitliche 6:5 durch erneuten Verlust der Spitzeneinzel (Kreidel 0:3 gegen Richter, Herrchen 0:3 gegen Manhart) war nicht zu vermeiden, aber ohne Konsequenzen. Die an diesem Tag gut aufspielende Mitte brachte bereits den notwendigen 8. Punkt zur Meisterschaft:

Kreidel, Herrchen, Perger, Götz, Neiter, Mätz

Kreidel, Herrchen, Perger, Götz, Neiter, Mätz (v.l.n.r)

Perger spielte im 5. Satz gegen Zimmermann unwiederstehlich auf wie in alten Zeiten; beim Stande von 2:2 gelangen 7 Schüsse in Folge, ohne dass der Gegner auch nur den Hauch einer Chance hatte, wenigstens in der Nähe des Balles zu sein. Standing Ovations der Zuschauer waren die Folge. Mit 11:6 ging der 5. Satz sicher an Perger. Götz setzte sich, nach einer kleinen Formschwäche im 3. Satz, sicher mit 3:1 gegen Beckmann durch.

Das hintere Paarkreuz hatte dann leichtes Spiel. Mätz gewann zunächst auch sein 2. Spiel gegen Pählich 3:0 und blieb damit in der Rückrunde ungeschlagen. Neiter nahm ihn anschließend mit einem 3:1 gegen Diel aus der Wertung.

Dieser Sieg war nach den Pleiten gegen Schierstein, VfR und vor allem Erbenheim nicht zu erwarten, aber letztlich einer konzentrierten Mannschaftsleistung zu verdanken und im Ergebnis auch verdient. Ein schöner Saisonabschluss! Wir freuen uns auf die Bezirksoberliga. Unser Altersdurchschnitt wird dann bei 59 Jahren liegen, beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mission „Nie mehr Bezirksliga“!

 

 

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