1. Herren gewinnen überraschend in Nordenstadt

Einen vor Saisonbeginn nicht unbedingt erwarteten Sieg konnten wir gegen die dritte Mannschaft von Nordenstadt einfahren. Begünstigt wurde der Sieg allerdings durch den Umstand, dass unser Gegner ohne Pund, Wirbs und Klose und damit nicht in Bestbesetzung antreten konnte:

Die im Spiel gegen Idstein noch schwächelnden Doppel zeigten sich stark verbessert. Kreidel/Mätz besiegten Schubert/Gundert deutlich in 3 Sätzen, Götz/Pietsch ließen dem Spitzendoppel der Nordenstädter, Henger/Menger ebenfalls keinen Stich und gewannen mit dem gleichen Ergebnis, im Schlusssatz 11:1. Ihre weiße Weste behielten Neiter/Herrchen, die im fünften Satz aber all ihre Routine aufbieten mussten, um am Ende mit 11:9 die Nase vorne zu haben.

Mit dem beruhigenden 3:0 im Rücken ging es in die Spitzeneinzel. Götz gewann mit Ausnahme des verlorenen zweiten Satzes sicher mit 3:1 gegen Henger und erhöhte die Führung auf 4:0. Das erwartete 5:0 blieb allerdings aus, zeigte sich Markus Kreidel gegen Schubert phlegmatisch und ohne Angriffslust, wobei der Gegner aber auch clever und unbeeindruckt gegen das Material von Markus aufspielte und deshalb verdient deutlich mit 3:0 die Oberhand behielt.

Rolf Mätz – nach weitgehend überstandener Knieverletzung – zeigte gegen den talentierten Garbe in den ersten beiden Sätzen ein gutes Spiel und ging 2:0 in Führung. Nachdem der dritte Satz trotz Führung etwas unglücklich 9:11 verloren gegangen war, schien der Gegner bei einer 6:2 Führung von Rolf im vierten Satz schon aufgegeben zu haben. Vier leichte Fehler von Rolf – unforced errors – kippten aber das Spiel, Rolf verlor trotz Matchball den Satz 11:13 und hatte dann leider im Schlusssatz keine Körner mehr.

Demgegenüber zeigte sich Tobi Pietsch von seiner Handverletzung gut erholt und schlug mit teilweise bemerkenswerten Ballwechseln aus der Halbdistanz Menger sicher mit 3:0.

Im hinteren Paarkreuz unterlag Peter Herrchen die ersten beiden Sätze denkbar knapp gegen Eckhardt jeweils in der Verlängerung, im letzten Satz hatte sich der Gegner auf die auf Grund Schulterverletzung von Peter quasi fehlende Vorhand eingestellt und gewann diesen Satz dann deutlich. Übermäßig spannend gestaltete sich das Match zwischen Dirk Neiter und Gundert, nachdem der 2., 3. und 4. Satz jeweils mit verteilten Rollen 13:11 endete. Im letzten Satz konnte Dirk sich dann zum Glück rechtzeitig absetzen und 11:7 gewinnen.

Im Spitzeneinzel ließ Markus dann Henger keine Chance. Nach deutlich gewonnenen Sätzen 1 und 2 gab Henger im dritten Satz beim Stand von 5:0 für Markus entnervt auf. Damit war eine scheinbar sichere 7:3 Führung hergestellt. Götz verlor aber dann ebenfalls gegen Schubert 1:3, der mit guten Auf- und Rückschlägen und etwas Glück im ersten und dritten Satz (jeweils 11:9) den besseren Tag erwischt hatte.

Mit zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz schmolz der Vorsprung auf 7:6: Mätz unterlag auch Menger, der Rolf beim 3:0 mit sicheren Schupftopspins keine Chance ließ. Garbe und Pietsch lieferten sich beim Aufschlag-Rückschlag Festival einen heißen Kampf, bei dem Garbe mit 3:1 das bessere Ende für sich hatte.

Das hintere Paarkreuz musste es dann richten. Dabei strapazierte erneut Dirk unsere Nerven über Gebühr und lag schnell 0:2 hinten. Danach lief es aber auf einmal wesentlich besser, die Sätze 3 und 4 gingen ebenso klar an Dirk. Im 5. Satz konnte Dirk dann mit etwas Glück 14:12 das Spiel für sich entscheiden. Peter Herrchen legte den 9. Punkt nach. Der 3:1 Sieg war in den Sätzen 3 und 4 deutlich und verdient, sodass die Nervenanspannung im Schlussdoppel entfallen konnte.

Mit diesem Sieg sind wir derzeit im gesicherten Mittelfeld und von den Abstiegsrängen dieses Jahr um einiges entfernt. Mit durchaus möglichen Siegen in Bestbesetzung gegen Klarenthal und Oberjosbach wären wir sogar im vorderen Drittel der Tabelle.

Am nächsten Freitag stellt sich mit Wehen der verlustpunktfreie Tabellenzweite aus Wehen vor, ein anderes Kaliber als die beiden letzten Gegner.

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