Archiv des Autors: Klaus Götz

Erste Mannschaft trudelt dem Abstieg entgegen

Jetzt wird es richtig schwer:

Nach der eingeplanten und klaren Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Wehen war gegen den Tabellenletzten aus Idstein ein deutlicher Sieg erwartet. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

Am ungewöhnlichen Dienstagabend in Wehen gab es gegen die komplett angetretenen Wehener nichts zu erben. Lediglich Heinz-Dirk Neiter zeigte sich erneut in guter Form und ließ Zimmermann beim 3:0 keine Chance. Knapp ging es sonst nur noch im Überraschungsdoppel Pietsch/Heinrich zu, die in der Verlängerung des 5. Satz unterlagen, und im vorderen Paarkreuz, in dem Markus nach gutem Kampf mit 1:3 gegen Manhart verlor. Nach 1,5 Stunden Spieldauer stand es aus Igstadter Sicht 1:9.

Auch gegen Idstein mussten wir ersatzgeschwächt antreten, hatte sich doch Rolf Mätz im letzten Punktspiel gegen Nordenstadt erneut das Knie verdreht. Die zuletzt in der zweiten Mannschaft stark aufspielenden Oli Held und Paul Berg traten als Ersatz an.

Die Doppel liefen wie in der gesamten Saison auch dieses Mal nicht berauschend. Nur Spitzendoppel Kreidel/Pietsch überzeugten mit einem klaren 3:0 gegen Loch/Büttner. Götz/Neiter vergaben eine 2:0 Satzführung gegen Frömel/Beckmann, Held/Berg verloren chancenlos gegen Fricke/Strambach.

Das vordere Paarkreuz konnte die Doppelschwäche zunächst kompensieren. Kreidel gewann gegen Fricke 3:1, Götz gegen die Idsteiner Nr. 1 Frömel nach 2:0 Führung und einer Schwächephase in den Sätzen 3 und 4 am Ende im 5. Satz sicher mit 11:2.

In der Mitte ging es erfolgversprechend weiter. Heinz-Dirk Neiter gewann gegen Loch nach hartem Kampf 3:2, Tobi Pietsch setzte sich mit 3:1 gegen Büttner durch. Mit einem 5:2 Vorsprung ging es ins hintere Paarkreuz. Da auch Idstein ersatzgeschwächt antrat und die Nr. 4 aus der zweiten Mannschaft aufbot, sollte mindestens ein Punkt her, um den Vorsprung zu halten. Leider zeigten Oli Held und Paul Berg Nerven: Paul vergab nach gutem Spiel gegen Noppenspieler Beckmann im vierten Satz mehrere Matchbälle, um dann im fünften am Ende knapp zu unterliegen. Oli kam mit dem Blockspiel von Ersatzmann Strambach überhaupt nicht zurecht und konnte lediglich den dritten Satz für sich verbuchen. Damit war Idstein mit 4:5 wieder dran.

Das vordere Paarkreuz sollte es richten und den Vorsprung auf 7:4 ausbauen. Leider gelang das nicht. Markus unterlag überraschend gegen Frömel in fünf Sätzen, was sicher auch, aber nicht nur, dem für uns ungewohnten Ballmaterial geschuldet war. Klaus gewann hingegen sein zweites Einzel sicher mit 3:0 gegen Fricke.

Mit einem dünnen Vorsprung ging es weiter. Heinz-Dirk, jetzt wesentlicher lockerer, gewann 3:1 gegen Büttner. Tobi hingegen konnte nicht an seine gute Leistung im ersten Spiel anknüpfen, verlor 0:3 und konnte die Partie nur im letzten Satz knapp gestalten.

Damit musste das hintere Paarkreuz die Entscheidung bringen, mindestens ein Sieg musste her, um im Schlussdoppel die Chance auf den Sieg zu erhalten. Die Nervenanspannung war bei allen groß, ging es doch in beiden Spielen nach dauerndem Auf und Ab jeweils in den fünften Satz. Hier verlor Oli deutlich mit 2:11, Paul kämpfte sich nach 0:5 Rückstand noch einmal heran, um am Ende mit 9:11 zu verlieren.

Damit war – enttäuschend – nur noch ein Unentschieden möglich. Und auch das schien in weite Ferne gerückt, lagen doch Markus und Tobi gegen Frömel/Beckmann nach 12:10 und 11:8 schon 2:0 hinten. Der dritte Satz wurde zwar mit 11:8 gewonnen, die Hoffnung schwand jedoch im vierten ganz schnell, lagen unsere beiden mit 6:10 hinten: Vier Matchbälle zur Niederlage. Markus und Tobi zeigten aber Nehmerqualitäten, glichen zum 10:10 aus und gewannen den Satz noch 12:10. Damit schien der psychologische Vorteil auf unserer Seite. Leider erwies auch das sich als Trugschluss: Schnell stand es 3:8, keiner gab mehr einen Pfifferling auf unser Doppel. Aber nochmals rafften sich die beiden auf, es gelang auf einmal alles, beim Gegner flatterten die Nerven und es stand 8:8 und kurze Zeit später 11:8. Wenigstens das Unentschieden war gerettet.

Richtig glücklich konnten wir nicht sein. Um vom Abstiegsplatz wegzukommen und Eibinger näher zu rücken, wäre ein Sieg zwingend gewesen. Da allerdings auch Eibingen sein Spiel in Bad Schwalbach verloren hat, ist in den drei Spiel nach Ostern noch alles drin, zwei Punkte Rückstand auf Eibingen sind noch aufzuholen; allerdings nur bei einer deutlichen Leistungssteigerung.

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Erneuter Rückschlag im Abstiegskampf

Jedes Spiel ist ein Endspiel: Auch gegen Nordenstadt III gelang kein Punktgewinn, bei gleichzeitigem Sieg der Eibinger gegen ersatzgeschwächte Klarenthaler sind es jetzt drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Um die zweite Mannschaft im wichtigen Spiel gegen Blau-Gelb nicht noch zu schwächen, hatte sich Peter Herrchen trotz angeschlagener Gesundheit bereit erklärt einzuspringen. Die Doppelaufstellung war aber erneut keine taktische Meisterleistung. Nur Kreidel/Mätz konnten gegen Schubert/Schneider mit einem klaren 3:0 überzeugen, Götz/Pietsch unterlagen ebenso chancenlos 0:3 gegen Wirbs/Henger wie Neiter/Herrchen gegen Menger/Eckhardt. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, das Doppel 3 anders zu stellen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Im vorderen Paarkreuz servierte Markus Kreidel seinen Gegner Schubert, gegen den er in der Vorrunde noch verloren hatte, sicher mit 3:0 ab. Götz gab gegen Wirbs sein bestes, vergab nach gutem Spiel im 4. Satz bei 10:8 und 11:10 drei Matchbälle und unterlag im 5. Satz knapp 8:11.

Auch im mittleren und hinteren Paarkreuz blieb es jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen: Tobi Pietsch zeige sich im Vergleich zu den letzten beiden Spielen stark verbessert und gewann gegen Menger in fünf spannenden und engen Sätzen. Heinz-Dirk Neiter hingegen unterlag Henger deutlich mit 0:3.

Rolf Mätz stellte Schneider mit seinem Schnittwechsel vor unlösbare Probleme und gewann sicher 3:0. Peter Herrchen – nach wie vor hüft- und schultergeschädigt – schlug sich achtbar gegen Eckhardt, unterlag aber 1:3.

Damit war Nordenstadt nach wie vor einen Punkt voraus. Dies änderte sich auch nach den beiden Spielen im vorderen Paarkreuz leider nicht. Markus unterlag im Spitzeneinzel gegen Wirbs – etwas überraschend – ohne echte Chance 0:3, Klaus schlug hingegen – ebenfalls etwas überraschend – Schubert mit 3:1, setzte es doch gegen ihn in der Vorrunde noch eine klare 0:3 Niederlage.

Im mittleren Paarkreuz schien dann aber der Durchbruch zu gelingen. Tobi bestätige seine gute Form an diesem Abend und schlug Henger in drei Sätzen. Heinz-Dirk profitierte von der Nervenschwäche seines Gegners und behielt etwas glücklich mit 11:9 im Entscheidungssatz die Oberhand.

Damit hing alles am hinteren Paarkreuz. Rolf Mätz führte mit 2:0 Sätzen gegen Eckhardt, gleichzeitig sah Peter im ersten Satz mit 9:4 gegen Schneider gut aus, ein 9:6 schien in greifbarer Nähe. Leider kam es anders. Rolfs Gegner stellte sich mit zunehmender Spieldauer immer besser auf die Abwehr von Rolf ein, die Sätze 3, 4 und 5 gingen verloren, der letzte glatt mit 3:11. Peter gab nach der hohen Führung den ersten Satz noch ab, gewann dann den 2. Satz deutlich, um dann die Sätze 3 und 4 jeweils in der Verlängerung zu verlieren.

Damit ging es mit einem 7:8 ins Schlussdoppel. Da sowohl Wirbs auch auch Henger in ihren Einzeln durchaus überzeugt hatten und beide gut gegen Abwehr spielen, war die Hoffnung nicht allzu groß. Markus und Rolf zeigten aber eine gute Leistung, verloren den ersten Satz denkbar knapp mit 9:11, gewann den 2. Satz deutlich, mussten sich dann aber in den Sätzen drei und vier dem Gegner geschlagen geben. Nach gut drei Stunden Spieldauer war die Niederlage perfekt.

Viel schlechter hätten die letzten Spiele gegen Eibingen, Oberjosbach und Nordenstadt eigentlich nicht laufen können. Vielleicht ist unser Maß an Pech aber jetzt verbraucht. Mit möglichen Punktgewinnen gegen Idstein, Schierstein, Bad Schwalbach und VfR III ist der Abstieg durchaus noch zu vermeiden, wir lassen die Köpfe nicht hängen. Die kämpferische Leistung der Mannschaft hat gestimmt, die Stimmung ist nach wie vor gut.

 

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Deftige Niederlage gegen Klarenthal II

Der Beginn der Rückrunde knüpfte nahtlos an die verkorkste Vorrunde an. Spitzenspieler Markus Kreidel weilte noch im Winterurlaub, eine Verlegung scheiterte an der Zustimmung des Gegners und Peter Herrchen konnte ebenfalls verletzungsbedingt nicht antreten. Damit war gegen die mit Budnicki und Gros im vorderen Paarkreuz stark aufgestellte Klarenthaler Reserve nichts auszurichten:

In den Doppeln konnten Mätz/Held gegen Prosen/Chaudry lediglich einen Satz gewinnen, leider ging der 3. Satz nach 9:5 Führung unglücklich verloren. Pietsch/Berg lieferten dem Klarenthaler Spitzendoppel Gros/Lang einen guten Kampf und unterlagen aber ebenfalls 1:3. Chancenlos waren hingegen Götz/Neiter gegen Budnicki/Schleider.

Im vorderen Paarkreuz konnte Götz zwar den ersten Satz gegen Budnicki gewinnen, brachte dann aber in den weiteren Sätzen nahezu keinen Aufschlag des Gegners ins Feld und gab die nachfolgenden drei Sätze ab. Pietsch schlug sich tapfer gegen Gros, Sätze 2 und 3 (jeweils 9:11) hätten mit etwas Glück auch anders ausgehen können.

In der Mitte war Rolf Mätz gegen den locker aufspielenden Lang ebenfalls machtlos; hingegen gewann Neiter nach gutem Spiel vor allem im Entscheidungssatz 3:2 gegen Prosen.

Im hinteren Paarkreuz überzeuge Oli Held mit einem 3:1 Sieg gegen Schleider, Paul Berg hingegen griff gegen Chaudry zu ungestüm an und hatte gegen das routinierte Blockspiel seines Gegners wenig Chancen.

Das vordere Paarkreuz schloss den „duften“ Abend dann mit zwei 0:3 Niederlagen zu der insgesamt verdienten 2:9 Niederlage ab.

In der Verfassung wird es eng mit dem Klassenerhalt. Wenn gegen die wiedererstarkten Eibinger im Rückspiel zu Hause nicht gewonnen wird, droht der erstmalige Abstieg in die Bezirksklasse.

 

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Peinliche Niederlage zum Abschluss der Vorrunde

Hätte uns jemand vor 30 Jahren prophezeit, dass wir irgendwann einmal gegen die 3. Mannschaft eines Vereins antreten müssten, hätten wir müde lächelnd abgewunken. Jetzt ist es – schon länger – bittere Realität. Nicht nur, dass wir gegen VfR III (!) spielen müssen, nein, wir verlieren auch noch chancenlos mit 3:9 gegen die nicht einmal in bester Aufstellung angetretene 3. Reserve des VfR.

Die Doppelumstellung brachte zumindest einen Punkt. Kreidel/Götz gewannen gegen Müller/Chabok nach 0:2 Satzrückstand noch 3:2. Die beiden anderen Doppel gingen mit 1:3 (Pietsch/Held gegen Matosic/Gödel) und 0:3 (Neiter/Herrchen gegen Karch/Fehrenbach) recht klar verloren.

Im vorderen Paarkreuz hatte Götz gegen 20.50 Uhr seine positive Bio-Kurve des Tages deutlich überschritten und unterlag nahezu wehrlos gegen Müller 1:3. Senioren, die am Beginn des 6. Lebensjahrzehntes stehen, sollten nach 20.30 Uhr keinen Sport mehr treiben. Kreidel machte es etwas besser und gab Karch in drei knapppen Sätzen das Nachsehen.

Den dritten und letzten Punkt des Abend für Igstadt holte dann Tobi Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Gödel. Das war es dann aber auch: Neiter hatte gegen Matosic beim 0:3 ebenso keine Chance wie Peter Herrchen gegen Chabok und Held gegen Fehrenbach.

Markus Kreidel lieferte sich danach noch ein packendes Match gegen Müller, führte in allen Sätzen zu hoch, um diese jeweils sicher durchbringen zu können und hatte dann im 5. Satz beim 10:12 etwas Pech. Götz musste zum letzten Einzel auf der Bank aufgeweckt werden und erwachte dann erst nach Ende des 3. Satzes, leider zu spät, um das Spiel noch herumreißen zu können.

Den Schlusspunkt setzte Pietsch mit einer 1:3 Niederlage gegen den starken Matosic, gegen dessen sicheres Blockspiel an diesem Abend kein Kraut gewachsen war.

Fazit: In dieser Form sind wir einer der Abstiegskandidaten und können nur hoffen, dass Idstein und Eibingen auch in der Rückrunde weiterhin noch schwächer spielen als wir.

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Vermeidbare Niederlage in Schierstein

Gegen den Tabellennachbarn aus Schierstein sind wir mit berechtigten Siegerwartungen angereist, immerhin konnten wir komplett und weitgehend unverletzt antreten (sieht man von Peters Dauerverletzung ab), während der Gegner ohne Müller und Brodowy auflief. Leider erfüllten sich die Erwartungen nicht, die Niederlage fiel mit 6:9 dann aber nach über 3 Stunden Spielzeit knapp aus:

Die Doppel liefen bereits unglücklich. Lediglich Kreidel/Mätz bestätigten ihre derzeit gute Form und besiegten Sundermann/Burk in 4 Sätzen. Die Siegesserie von Neiter/Herrchen riss allerdings erneut, Ziegler/Katzenmeier zeigten sich in guter Form und gewannen 3:1. Knapp in 5 Sätzen unterlagen Götz/Pietsch gegen das Schiersteiner Spitzendoppel Thiele/Franz, bei dem vor allem Franz mit nahezu fehlerlosem Spiel glänzte.

Der erste Durchgang im vorderen Paarkreuz konnte mit zwei Fünfsatzspielen ausgeglichen gestaltet werden: Götz verlor 9:11 im 5. Satz gegen Thiele, schlug sich aber diesmal achtbar, nachdem die letzten Duelle mit Thiele regelmäßig deutlich verloren gegangen waren. Kreidel hingegen tat sich überraschend schwer gegen Sundermann und musste sich im Entscheidungssatz schwer strecken, um noch den Sieg einzufahren.

In der Mitte glänzte Tobi Pietsch mit einer laufstarken Leistung gegen Materialspieler Burk mit 3:0, während Rolf Mätz trotz starker Abwehrleistung auf Grund leichter Schupffehler (unforced errors) in 4 Sätzen gegen Katzenmeier unterlag.

Im hinteren Paarkreuz lieferten sich Neiter und Ziegler ein packendes Match, bei dem Heidi nach verlorenem ersten Satz die Durchgänge 2-4 mit 11:9, 14:12 und 12:10 für sich entschied und damit gute Nerven und ruhige Hand am Ende bewies. Peter musste einmal mehr erleben, dass Angriffstischtennis ohne Vorhand nur schwer möglich ist. Gleichwohl konnte er Satz 2 für sich entscheiden, im 3. und 4. Satz setzte sich Franz aber dann doch durch.

Damit ging es mit deutlichem Rückstand in Runde 2. Markus war an diesem Abend mental nicht in der Lage, dem schnörkellosen Spiel von Thiele erfolgreich zu begegnen, eine Vielzahl von Aufschlagfehlern in jedem Satz taten ihr übriges, ein kurzes Aufbäumen mit dem Gewinn von Satz 3 änderte nichts an der deutlichen Niederlagen. Götz führte scheinbar sicher mit 2:0 gegen Sundermann, Konditionsschwächen führten aber rasch zum Satzausgleich; im 5. Satz behielt er mit etwas Glück am Ende den Punkt in der Hand.

Tobi Pietsch konnte anschließend mit erneut guter Leistung und einem 3:1 Sieg gegen Katzenmeier die Partie wieder spannend halten, es stand auf einmal 6:6 und alles war wieder offen. Rolf war gegen das Noppengeschiebe von Burk allerdings – nachvollziehbar lustlos – aber auch chancenlos, sodass der Gegner vor den letzten beiden Einzeln wieder mit einem Punkt vorne lag.

Heidi Neiter lieferte gegen Franz ein gutes Spiel, verlor aber mit Pech 11:13 den 3. Satz und ärgerte sich anschließend zu viel über die Handaufschäge seines Gegners. Mit einem 3:1 Sieg zog Schierstein auf 8:6 davon. Im letzten Einzel konnte Peter gegen Peter (Ziegler) nicht mehr ausgleichen und die 6:9 Niederlage war perfekt.

Das Beste war wie immer der Ausklang im Yesterday, unserer Lieblingskneipe, mit lauter Rockmusik und Pizza.

Wir freuen uns auf die Revanche in der Rückrunde zu Hause. Im Übrigen bleibt es bei dem knappen Abstand zu den Abstiegsrängen. Das Restprogramm gegen Bad Schwalbach zu Hause und beim VfR III lässt aber noch auf den ein oder anderen Punkt hoffen.

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1. Herren gewinnen überraschend in Nordenstadt

Einen vor Saisonbeginn nicht unbedingt erwarteten Sieg konnten wir gegen die dritte Mannschaft von Nordenstadt einfahren. Begünstigt wurde der Sieg allerdings durch den Umstand, dass unser Gegner ohne Pund, Wirbs und Klose und damit nicht in Bestbesetzung antreten konnte:

Die im Spiel gegen Idstein noch schwächelnden Doppel zeigten sich stark verbessert. Kreidel/Mätz besiegten Schubert/Gundert deutlich in 3 Sätzen, Götz/Pietsch ließen dem Spitzendoppel der Nordenstädter, Henger/Menger ebenfalls keinen Stich und gewannen mit dem gleichen Ergebnis, im Schlusssatz 11:1. Ihre weiße Weste behielten Neiter/Herrchen, die im fünften Satz aber all ihre Routine aufbieten mussten, um am Ende mit 11:9 die Nase vorne zu haben.

Mit dem beruhigenden 3:0 im Rücken ging es in die Spitzeneinzel. Götz gewann mit Ausnahme des verlorenen zweiten Satzes sicher mit 3:1 gegen Henger und erhöhte die Führung auf 4:0. Das erwartete 5:0 blieb allerdings aus, zeigte sich Markus Kreidel gegen Schubert phlegmatisch und ohne Angriffslust, wobei der Gegner aber auch clever und unbeeindruckt gegen das Material von Markus aufspielte und deshalb verdient deutlich mit 3:0 die Oberhand behielt.

Rolf Mätz – nach weitgehend überstandener Knieverletzung – zeigte gegen den talentierten Garbe in den ersten beiden Sätzen ein gutes Spiel und ging 2:0 in Führung. Nachdem der dritte Satz trotz Führung etwas unglücklich 9:11 verloren gegangen war, schien der Gegner bei einer 6:2 Führung von Rolf im vierten Satz schon aufgegeben zu haben. Vier leichte Fehler von Rolf – unforced errors – kippten aber das Spiel, Rolf verlor trotz Matchball den Satz 11:13 und hatte dann leider im Schlusssatz keine Körner mehr.

Demgegenüber zeigte sich Tobi Pietsch von seiner Handverletzung gut erholt und schlug mit teilweise bemerkenswerten Ballwechseln aus der Halbdistanz Menger sicher mit 3:0.

Im hinteren Paarkreuz unterlag Peter Herrchen die ersten beiden Sätze denkbar knapp gegen Eckhardt jeweils in der Verlängerung, im letzten Satz hatte sich der Gegner auf die auf Grund Schulterverletzung von Peter quasi fehlende Vorhand eingestellt und gewann diesen Satz dann deutlich. Übermäßig spannend gestaltete sich das Match zwischen Dirk Neiter und Gundert, nachdem der 2., 3. und 4. Satz jeweils mit verteilten Rollen 13:11 endete. Im letzten Satz konnte Dirk sich dann zum Glück rechtzeitig absetzen und 11:7 gewinnen.

Im Spitzeneinzel ließ Markus dann Henger keine Chance. Nach deutlich gewonnenen Sätzen 1 und 2 gab Henger im dritten Satz beim Stand von 5:0 für Markus entnervt auf. Damit war eine scheinbar sichere 7:3 Führung hergestellt. Götz verlor aber dann ebenfalls gegen Schubert 1:3, der mit guten Auf- und Rückschlägen und etwas Glück im ersten und dritten Satz (jeweils 11:9) den besseren Tag erwischt hatte.

Mit zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz schmolz der Vorsprung auf 7:6: Mätz unterlag auch Menger, der Rolf beim 3:0 mit sicheren Schupftopspins keine Chance ließ. Garbe und Pietsch lieferten sich beim Aufschlag-Rückschlag Festival einen heißen Kampf, bei dem Garbe mit 3:1 das bessere Ende für sich hatte.

Das hintere Paarkreuz musste es dann richten. Dabei strapazierte erneut Dirk unsere Nerven über Gebühr und lag schnell 0:2 hinten. Danach lief es aber auf einmal wesentlich besser, die Sätze 3 und 4 gingen ebenso klar an Dirk. Im 5. Satz konnte Dirk dann mit etwas Glück 14:12 das Spiel für sich entscheiden. Peter Herrchen legte den 9. Punkt nach. Der 3:1 Sieg war in den Sätzen 3 und 4 deutlich und verdient, sodass die Nervenanspannung im Schlussdoppel entfallen konnte.

Mit diesem Sieg sind wir derzeit im gesicherten Mittelfeld und von den Abstiegsrängen dieses Jahr um einiges entfernt. Mit durchaus möglichen Siegen in Bestbesetzung gegen Klarenthal und Oberjosbach wären wir sogar im vorderen Drittel der Tabelle.

Am nächsten Freitag stellt sich mit Wehen der verlustpunktfreie Tabellenzweite aus Wehen vor, ein anderes Kaliber als die beiden letzten Gegner.

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Holpriger Start in die Saison 2017/18

Aufstellungsschwierigkeiten und Verletzungspech begleiten uns auch in die neu gestartete Saison 17/18 in der Bezirksliga Süd 1:

Trotz rechtzeitiger Anfrage und ausreichend angebotenen Ausweichterminen war Klarenthal nicht zu einer Verlegung bereit, und zwar in einer an Unsportlichkeit und Unhöflichkeit nicht mehr zu überbietenden Art und Weise. Auch auf Intervention des Klassenleiters  sah sich weder die Mannschaft noch der Verein bemüßigt, sich für die jeglichen Anstand vermissende Mailabsage ihres Mitspielers Karatas zu entschuldigen (O-Ton: „Verlegung kannst vergessen, man!“). Gleichwohl kämpfte die Mannschaft ohne Götz und Herrchen großartig und verlor nur knapp 9:7, letztlich deshalb, weil sich Rolf Mätz im 5. Satz seines zweiten Spiels schwer am Knie verletzte und leider deshalb auch noch bis auf weiteres ausfallen wird.

Gegen Lorchhausen musste dann auch noch Dirk Neiter wegen Achillessehnenproblemen passen, sodass von vorne herein keine Aussichten auf einen Punktgewinn bestanden. Da die zweite Mannschaft gleichzeitig mit guten Chancen gegen Schierstein antrat und auch dort zwei Stammspieler ausfielen, setzten wir zwei Spieler aus der 3. Mannschaft ein und spielten außerdem nur zu fünft. Das Ergebnis war ein klares 9:3 für die überlegenen Gäste aus Lorchhausen.

In Eibingen hatten wir in der vergangenen Saison, allerdings auch stark ersatzgeschwächt, hoch verloren. Mit drei Stammspielern, zwei Ersatzspielern aus der zweiten und ein Ersatz aus der dritten Mannschaft standen die Vorzeichen wieder nicht allzu gut. Glücklicherweise haben auch die Eibinger diese Saison ähnliche Mannschaftsprobleme und boten auch nur drei Stammspieler auf. Die Gunst der Stunde konnten wir nutzen:

Alle Eingangsdoppel konnten gewonnen werden. Das neue Einser-Turbo-Doppel Kreidel/Pietsch siegten 3:1 gegen Landwehr/Feid, die beiden Youngster Berg/Knittel zeigten gute Nerven und Kampfkraft und gewannen in 5 Sätzen gegen Jäck/Fiege. Etwas überraschen besiegten dann Götz/Heinen das Einser-Doppel der Gastgeber Bendiek/Jäck mit 3:2, nach 0:2 Satzrückstand.

Damit war der Grundstein für den Sieg gelegt. Kreidel gewann im Anschluss gegen Jäck klar in 3 Sätzen, Götz kämpfte sich nach einem 0:11 im 3. Satz zurück und gewann am Ende etwas glücklich im 5. Satz. Zwischenstand: 5:0.

Nachwuchshoffnung Paul Berg war gegen den gut aufspielenden Landwehr hingegen ohne echte Chance und unterlag in drei Sätzen. Erwartungsgemäß gewann Tobi Pietsch gegen Feid 3:0, musste aber im ersten und im dritten Satz jeweils beträchtlichen Rückständen hinterherlaufen.

Im hinteren Paarkreuz siegte Nachwuchsspieler Knittel in 5 engen Sätzen gegen Fiege, während Oldie Heinen nach gutem Spiel einen sicheren Vorsprung im letzten Satz nicht zum Sieg nutzen konnte.

Mit deutlichem Vorsprung ging es dann in die zweite Runde:

Kreidel unterlag etwas indisponiert und unkonzentriert gegen Bendiek im Spitzeneinzel mit 1:3, während Götz auch gegen Jäck in 5 Sätzen die Oberhand behalten konnte.

Den Schlusspunkt setzte dann Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Ersatzmann Feid und machte den überraschend deutlichen 9:3 Auswärtssieg dingfest.

 

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1. Mannschaft sichert den Klassenerhalt

vlnr hinten: Heinz-Dirk, Rolf, Markus, vorne: Klaus und Torben (es fehlt Paul Berg)

Nach dem überraschend hohen Sieg gegen Klarenthal war die Abstiegsfrage zwar noch nicht endgültig geklärt, allerdings waren im letzten Spiel gegen den Tabellenvierten aus Lorchhausen nur noch mindestens 3 Spiele zu gewinnen, um endgültig die Klasse zu sichern und den bitteren Abstieg in die Bezirksklasse zu vermeiden. Mit diesem Primärziel starteten wir – verstärkt durch den extra aus Dornbirn angereisten Torben Breckner – in die Doppel. Mit gutem Erfolg: Kreidel/Mätz hielten Kneissl/Herrmann sicher mit 3:0 auf Distanz; Neiter/Breckner kämpften sich nach einem 1:2 und 5:10 Rückstand zurück und schlugen Strauch/Hoffmann etwas überraschend im 5. Satz. Götz/Berg hatten gegen das Spitzendoppel Baier/Weiler allerdings keine große Chance und unterlagen 0:3.

Somit war nach den Doppeln schon 2/3 der Miete eingefahren, Kreidel machte mit einem klaren Sieg gegen Kneissl den 3. Punkt und sicherte damit die Klasse. Selbst ein 9:0 der Bierstadter im Parallelspiel gegen Klarenthal hätte uns nicht mehr vom Nichtabstiegsplatz verdrängt. Es ging aber sogar besser als gedacht weiter:

Götz gewann in 3 Sätzen gegen Spitzenmann Baier, Mätz schlug Strauch 3:1, die Führung konnte auf 5:1 ausgebaut werden, die aber auch genauso schnell wieder verloren wurde: Neiter unterlag Weiler mit viel Pech 1:3, im hinteren Paarkreuz schlugen sich Breckner (der 3 Jahre lang keinen Schläger mehr in der Hand hatte) und Nachwuchsmann Berg gegen Hoffmann und Herrmann tapfer, unterlagen aber 0:3 und 1:3.

Das vordere Paarkreuz musste es dann wieder richten. Kreidel und Götz ließen ihren Gegnern an diesem Abend nicht allzu viel Chancen und gewannen sicher beide Einzel mit 3:0 und 3:1. Damit war ein Sieg, mindestens aber ein Unentschieden greifbar nahe. Im mittleren Paarkreuz gab es dann aber 2 Niederlagen, Mätz unterlag Weiler 1:3, Neiter gegen Strauch 0:3, und Lorchhausen war wieder dran. Paul Berg zeigte dann aber in seinem 2. Einzel Kampfgeist und spielerische Klasse und besiegte Linkshänder Hoffmann mit 3:0, womit das Unentschieden eingefahren war. Torben Breckner war im letzten Einzel der 3-jährige Trainingsrückstand doch anzumerken, die Fehlerquote gegen den blocksicheren Herrmann war zu hoch.

Damit musste das Abschlussdoppel entscheiden. In einem gutklassigen Spiel führten Markus und Rolf bereits 2:1 und hatten im 5. Satz zwei Satzbälle, die Baier/Weiler mit etwas Glück und spielerischer Klasse abwehren und dann selbst den ersten Matchball zum 12:10 verwerten konnten. Im Ergebnis ein leistungsgerechtes Unentschieden und ein versöhnlicher Ausklang einer schwierigen Saison mit viel Verletzungspech und den Tiefpunkten der beiden Niederlagen gegen Schierstein und Bierstadt, die uns für einige Wochen den Abstieg sicher erscheinen ließen. Die Mannschaft hat aber dann in den entscheidenden Spielen zum Schluss Kampfgeist und Routine gezeigt.

Der anschließende verdiente Averner im Stammlokal „Kladderadatsch“ ließ Erinnerungen an alte Zeiten aufkommen.

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Mythos Plastikbälle und die Moral, 1. Herren spielen Unentschieden in Frauenstein

Nach dem Sieg gegen VfR III und dem Verlassen der Abstiegsränge hatte die Mannschaft zwei sichere Punkte beim schon als Absteiger feststehenden TV Frauenstein eingeplant, um sich noch weiter von den Abstiegsrängen entfernen zu können. Nach lockerem Einspielen spiegelte sich jedoch plötzlich Entsetzen auf den Gesichtern der Igstadter Spieler: Der Gegner hatte zur Rückrunde auf Plastik umgestellt, Teufelszeug also, das ohne vorheriges Training unbeherrschbar erscheint.

In den Doppeln wirkte sich der Schock erstaunlicher Weise nicht aus: Kreidel/Mätz schlugen Preis/Fahning in 5 Sätzen, Neiter/Held setzten sich sicher gegen Gödde/Biebert mit 3:0 durch. Lediglich Götz/Wenzel patzten gegen das Spitzendoppel des Gegner Sattler/Salize mt 1:3, obwohl genug Chancen bestanden, auch dieses Doppel siegreich zu gestalten.

Dann allerdings legte sich der Mythos Plastik lähmend über die Leistungen der Igstadter Spieler: Kreidel und Götz lamentierten bei nahezu jedem Fehler über das mangelhafte Material, anstatt sich auf eigene Stärken und vor allem Kampfgeist zu besinnen. Trotz deutlicher Führungen in den Sätzen 3 und 4 unterlag Götz 1:3 gegen Sattler, Kreidel gönnte seinem Gegner Salize dessen ersten Sieg in der Rückrunde trotz 4:0 Führung im 5. Satz. Uwe Wenzel setzte den „Siegeszug“ der Plastikbälle fort und unterlag deutlich gegen Preis, der an diesem Abend allerdings auch locker aufspielte. Lediglich Rolf Mätz kämpfte sich gegen Biebert in den fünften Satz und gewann diesen sicher, benötigte allerdings beim Stande von 6:3 die Hilfe des Schiedsrichters. Nachdem Ersatzmann Oli Held gegen Gödde in 3 wenn auch knappen Sätzen unterlag, lagen wir auf einmal 3:5 zurück. In dieser schwierigen Spielsituation übernahm Heinz Dirk Neiter erfolgreich die Rolle des an diesem Abend leider beruflich verhinderten „agressive leader“, Peter Herrchen (mannschaftsintern auch „Arturo Vidal von Igstadt“ genannt): Erst stellte er mit einem sicheren 3:0 Sieg gegen Fahning den Anschluss her, dann stauchte er den jammervoll auf der Bank sitzenden Rest der Mannschaft ordentlich zusammen und forderte sie ultimativ auf, Plastik Plastik sein zu lassen und endlich zu kämpfen. Dieser Weckruf wurde erhört. Kreidel und Götz gewann ihre Einzel nun – das Material spielte auf einmal keine Rolle mehr – sicher mit 3:1 und 3:0 gegen Sattler und Salize, das Team führte mit 6:5. Nachdem Rolf Mätz gegen Preis 1:3 verloren hatte, sah es in den parallel laufenden Einzeln von Neiter und Wenzel dann auf einmal doch noch nach einem Sieg aus: Beide führten jeweils 2:1 gegen Gödde bzw. Biebert und schienen ihre Gegner jeweils im 4. Satz im Griff zu haben. Heinz Dirk konnte jedoch eine recht sichere Führung im 4. Satz nicht durchbringen und hatte im 5. Satz keine Körner mehr, Uwe vergab im 5. Satz zwei Satzbälle und musste dann den Matchverlust mit einem „Fuchs“ hinnehmen. Der Gegner führte 8:6, die unterwartete Niederlage stand bevor. Zum Glück behielt OIi Held im Duell der Ersatzleute die Nerven und gewann nach knappem und glücklichem Satzgewinn im ersten Satz dann zunehmend sicher am Ende mit 3:0. An alte Zeiten knüpften dann im Schlussdoppel Kreidel/Mätz an, gewannen überraschend deutlich in drei klaren Sätzen gegen Sattler/Salize und glichen zum leistungsgerechten 8:8 Unentschieden aus.

Fazit: Ob das Unentschieden ein Punktgewinn oder ein Punktverlust war, wird sich am Ende zeigen. Mit zwei lösbaren Aufgaben in den Zelluloid-Heimspielen gegen Klarenthal und Lorchhausen haben wir es selbst in der Hand, dem Abstieg zu entgehen, ganz unabhängig davon, wie die Konkurrenz spielt.

Die Materialdiskussion wurde dann nächtlich im Lieblingslokal „Yesterday“ leidenschaftlich fortgesetzt.

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Katastrophaler Start in die Rückrunde

Die ersten drei Rückrundenspiele hätten nicht schlechter laufen können; Peter Herrchen und Heinz-Dirk Neiter nach wie vor verletzt, Uwe Wenzel und Rolf Mätz krankheits- und urlaubsbedingt verhindert und Markus Kreidel im Spiel gegen Oberjosbach ebenfalls noch im Winterurlaub.

Der Auftritt in Oberjosbach erfolgte also gezwungenermaßen mit dem „letzten“ Aufgebot: Die Stammspieler Götz und Neiter, vervollständigt durch die – sich durchaus wacker schlagenden – Schüler Knittel und Wessels und Abteilungsleiter Mats Heinrich blieben ohne Punkterfolg, Höchststrafe 0:9 in gut einer Stunde Spielzeit.

Nicht viel besser lief es in Eibingen: Kreidel, Götz und Neiter, Wessels, Berg und Hünewinkel gelang nur der Ehrentreffer durch Markus gegen Eibingens Nr. 2. etwas überraschend am Ende die Niederlage von Markus gegen die Eibinger Nr. 1 Bendiek, der allerdings stark aufspielte.

Schlimm verlief der lange Abend gegen die Schiersteiner Zweite. Mit den zwei besten aus der 2. Mannschaft als Ersatz hatten wir zumindest auf einen Punkt gehofft, der auch durchaus verdient gewesen wäre, am Schluss fehlte das letzte Quentchen Glück:

Die Anfangsdoppel waren erfolgversprechend. Kreidel/Götz besiegten Ziegler/Dullien, Neiter/Herrchen schlugen das Schiersteiner Spitzendoppel Fleischer/Katzenmeier, Held/Mitsche unterlagen im Dreier-Doppel nur knapp.

Den 2:1 Vorsprung bauten Kreidel (mit einem sicheren 3:0 gegen Ziegler) und Götz (mit einem etwas glücklichen 3:2 gegen Fleischer, nach 0:2 Satzrückstand und 0:5 Punktrückstand in Satz 5) auf 4:1 aus. Die schulter- und handverletzte Mitte, Heinz-Dirk Neiter und Peter Herrchen unterlagen nach jeweils großem Einsatz gegen Dullien und Katzenmeier, sodass der Gegner wieder auf einen Punkt herankommen konnte.

Unsere Ersatzspieler, Oli Held und Frank Mitsche schlugen sich anschließend hervorragend. Frank besiegte nach hartem Kampf Tietje mit 3:2, Oli verlor in 4 engen Sätzen gegen das Material Altenhofens. Damit blieb der Vorsprung erhalten und es wurden im vorderen Paarkreuz zwei sichere Punkte erwartet. Leider konnte nur Markus „liefern“ und im Spitzeneinzel Fleischer sicher mit 3:0 besiegen. Klaus, durch eine Erkältung geschwächt und mit Trainingsrückstand, konnte an seine gute Vorrundenform nicht anknüpfen und musste sich Ziegler geschlagen geben.

Heinz-Dirk, beim Vorhand-Topspin durch seine Sehnenentzündung arg gehandicapt, unterlag anschließend gleichwohl mehr als unglücklich 9:11 im 5. Satz und hätte mit etwas Glück die Platte als Sieger verlassen. Peter war – ohne Vorhand – gegen Dullien machtlos.

Damit war eigentlich nur noch auf ein 8:8 zu hoffen. Oli besiegt aber Tietje glatt in 3 Sätzen und bei Frank sah es lange Zeit nach einem Sieg gegen Altenhofen aus; erst ein Fehlaufschlag kurz vor Ende brachte die 9:11 Niederlage in Satz 5. Schierstein ging mit 8:7 in Front.

Das Schlussdoppel musste also die Entscheidung bringen. Aus Igstadter Sicht sollte darauf der Mantel des Schweigens gelegt werden, selten war ein Schlussdoppel derart frustrierend wie dieses. Weder Markus noch Klaus konnten sich aus einer unerklärlichen Lethargie befreien und ließen dem Gegner ohne große Gegenwehr den Sieg.

Es war ein 4-Punktespiel, Schierstein hat uns um einen Punkt überholt, hätten wir gewonnen, wären wir 3 Punkte vor Schierstein. Wir haben es allerdings noch immer selbst in der Hand, den Abstieg zu vermeiden, sodass wir die Köpfe nicht allzulange hängen lassen sollten. Immerhin sind wir in Kürze wieder komplett, wenn alle Urlauber zurück sind.

ISED GO!

 

 

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