Archiv des Autors: Peter Herrchen

Geriatrische Abteilung des TVI fährt einen 9:4 Auswärtssieg bei TuS Dotzheim ein

Die ältesten Siedlungsbelege Dotzheims sind fünf keltische Steinkistengräber aus unbehauenen Quarzitplatten und stammen aus der jungen Eisenzeit, etwa 400 vor Christus.
Ähnlich alt fühlt sich zeitweise das Team der 1. Herren des TVI und ‚die Eisenzeit‘ ist ja auch an der TT-Platte ein bekannter Begriff. Erstmals nominell in Bestbesetzung von Brett eins bis sechs, tat sich unsere Rentner-Truppe dennoch recht schwer.
Dies ist Anbetracht der Krankenakte, die allen Fakultäten einer großen Uni-Klinik auf Jahre den wirtschaftlichen Betrieb sichern könnten, auch kein Wunder. Arthrose in nahezu allen Gelenken (einige davon wurden deshalb bereits endoprothetisch versorgt), multiple Rupturen von Infraspinatus- bis zu Suprasinatus-Sehnen, Tendovaginitis (im Volksmund Sehnenscheidenentzündung genannt), chronische Achillessehnenreizungen, Epicondylitis humeri radialis (eher bekannt als Tennisarm), neurologische Teilausfälle in unteren Extremitäten; um nur einige der sicht- und spürbaren Gebrechen zu nennen. Dazu kommen die unsichtbaren oder von einem selbst kaum bemerkten Auffälligkeiten, wie Kakophonie, die den Tischtennisspielern eigenen psychischen Auffälligkeiten – wenn auch meist zum Glück nur an der Platte – oder zu guter Letzt noch eine beginnende Refrigeration, die bei älteren Personen unbehandelt leicht in einer lebensbedrohlichen Pneumonie enden können.
Entsprechend ‚frisch‘ starteten wir auch in das Match und lagen gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten nach den Doppeln bereits mit 1:2 zurück. Unser Spitzen-Doppel Kreidel / Mätz unterlag mit 0:3 gegen Blanke / Sturm, unser ‚Doctor iuris‘-Doppel, Dr. Götz / Dr. Wenzel unterlagen mit 2:3 gegen Umfrau / Winkler und werden die beiden vermutlich im Nachgang noch mit einer Gender-Klage überziehen, da Daniels Nachname auf einen Aufstellungsfehler hindeuten könnte. Lediglich das bisher noch ungeschlagene Doppel-Dream-Team Herrchen / Neiter aus Breckenheim’s Dachsstraße konnte, obwohl es die Mehrzahl der oben genannten Krankheiten auf sich vereinigt, das Doppel Demant / Weise knapp mit 3:2 in die Schranken verweisen.
Auch im vorderen Paarkreuz lief es anschließend nicht ganz rund. Unsere Nummer 1 Markus Kreidel haderte mehr mit sich selbst als mit dem Gegner (siehe oben psychische Auffälligkeiten und Eisenzeit) und verlor dann auch prompt mit 2:3 gegen Andreas Blenke. Klaus Götz konnte sich zumindest für die Doppelniederlage teilrevanchieren und Daniel Umfrau mit 3:1 bezwingen. Seine latente Kakophonie hatte er dabei nur teilweise im Griff. Bei einem 2:3 Zwischenstand war unser mittleres Paarkreuz gefragt und hat eindrucksvoll bewiesen, dass man auch mit erheblichen Gebrechen noch siegreich sein kann. Dauerurlauber Rolf Mätz gewann ebenso locker mit 3:0 gegen Norbert Winkler, wie Uwe Wenzel mit 3:1 gegen Manuel Sturm. Somit konnte das Doppel-Dream-Team im hinteren Paarkreuz bei der Riesen-Führung von 4:3 schon fast locker aufspielen. Peter Herrchen konnte sich trotz der oben erwähnten körperlichen Unzulänglichkeiten mit 3:2 knapp gegen Thomas Demant durchsetzen und das bei drei Matchbällen im letzten Satz gegen sich. Heinz-Dirk gelang das leider nicht ganz so gut: Er konnten sein Handicap nicht komplett ausgleichen und verlor mit 1:3 gegen Stefan Weise, dabei im 4. Satz denkbar knapp mit 16:18.
Man kennt es aus der Geriatrie: Dort gibt es teilweise unverhofft Besserungen, die sich weder medizinisch eindeutig erklären lassen noch anhaltend sind. Aber eine gute Stunde hat dann ja auch genügt. In der Folge gab sich unser Senioren-Team keine Blöße mehr. Klaus Götz und Markus Kreidel gewannen im vorderen Paarkreuz gegen Andreas Blenke und Daniel Umfrau mit 3:0 bzw. 3:1. Rolf Mätz und Uwe Wenzel legten dann gegen Manuel Sturm und Norbert Winkler mit 3:1 und 3:0 nach, sodass der am Ende ungefährdete Sieg mit 9:4 und 2 wichtigen Punkten gegen den Abstieg im Kasten war.
Mir ist nicht bekannt, dass sich die Gerontologie auch mit den Einflüssen des Tischtennis-Sports auf das Altern intensiv beschäftigt. Unser Team hat gestern den empirisch nicht verifizierten Beweis geliefert, dass kleine weisse Bälle zumindest phasenweise für ein besseres Befinden sorgen können, bevor diese irgendwann zwangsweise gegen weiße Wände eingetauscht werden müssen.
Als Fazit bleibt: Einige Spieler unseres Teams, die früher mal erfolgreich in der Regional- und Oberliga unterwegs waren, werden sich damit abfinden müssen, dass es irgendwann höchstens nur für die ‚Greis‘-Liga oder gar ‚Greis‘-Klasse reicht. Aber bis dahin trotzen wir allen Widrigkeiten und sehen uns natürlich auch nächstes Jahr in der Bezirksliga wieder, schon alleine deshalb, damit der vielversprechende Nachwuchs unseres Vereins eine Heimat behält.

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Lange hat es gedauert, aber nun ist es geschafft: Der erste Spielbericht unseres ‚Jüngsten‘ im Team, Heinz-Dirk Neiter, in etwa so kurz und knapp wie sein beiden gestern verlorenen Einzel:
Und täglich grüßt das Murmeltier, wieder mal ein ‚dufter‘ Abend für die Herren von TV Igstadt I in der Bezirksoberliga Süd.
Auch das letzte Spiel bei VfR Wiesbaden II ging verloren. Die Mannschaft in der Aufstellung: Kreidel, Herrchen, Götz, Neiter, Mätz und Wenzel mußte sich mit 6:9 beim Mitabsteiger VfR II geschlagen geben.
Wer sich für die schmerzlichen Einzelheiten interessiert und sich gerne in den Statistiken des Topsports verliert, kann das auf Click-TT tun; hier an dieser Stelle gibt es keine weiteren furchtbaren Details.
Als Highlight des Abends erwies sich einmal mehr die Nachbereitung des Spiels bei Flüssignahrung, Pizza und The Who im Musikpub Yesterday in Biebrich.
Jetzt heißt es nach vorne schauen, am besten auf unsere Jahres-Abschlussfahrt in die Pfalz. Dort werden wir an Moral und Motivation für die kommende Bezirksliga Saison arbeiten.
Ised Go, Heinz-Dirk Neiter
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Mannschaftsaufstellungen Vorrunde 2015/2016 – Aktive

Nachfolgend die gemeldeten Aufstellungen der Aktiven (Damen und Herren):

Damen     Herren

 

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Die Luft ist raus – TVI bei TG Oberjosbach 3:9

Da wir seit einigen Wochen den Klassenerhalt locker und sicher geschafft haben, ist die Luft etwas raus. So recht möchte sich keiner mehr quälen und man lässt es eher locker und entspannt angehen. Dazu kommt, dass sich bei der ältesten Mannschaft der Bezirksoberliga (Durchschnittsalter 58) gegen Saisonende doch die einen oder anderen Wehwehchen bemerkbar machen. Immer öfter hört man: ‚Habe Schulter, habe Knie, habe Ellenbogen‘. Speziell bei mir ist aktuell die Bandagendichte höher höher als die Hautdichte. So traf sich unser Team gemütlich bei TG Oberjosbach ein, gegen die es in der Vorrunde zu Hause schon eine derbe 1:9 Klatsche gab. Diesmal schien es besser zu laufen. Nach den drei Eingangsdoppeln lag unser Team sogar mit 2:1 in Führung, nachdem Kreidel/Neiter gegen Rübenstahl/Pietsch mit 3:2 und Perger/Mätz gegen Schlögl/Schlögl mit 3:1 gewonnen hatten. Auch Herrchen/Götz zeigten gegen das Spitzendoppel Tahiri/Eberhard zeitweise eine sehr gute Leistung, konnten diese aber nach mit 11:6 gewonnenem 1. Satz nicht bis zu Ende halten und verloren dann doch mit 1:3 (9:11 im 4.Satz).
Es folgten nun die Spitzeneinzel Besinik Tahiri gegen Peter Herrchen und Christian Eberhard gegen Markus Kreidel. Sowohl Peter als auch Markus konnten anfangs die Partien offen gestalten. Peter führte beim Satzstand von 1:1 im 3. Satz mit 10:8 und Tahiri war bereits leicht entnervt. Doch leider ging dieser Satz noch verloren und am Ende das Spiel mit 1:3. Markus konnten der ersten Satz gegen Christian gewinnen, verlor aber auch am Ende mit 1:3. In der Mitte war dieses Mal Martin Perger nicht in bester Verfassung und verlor glatt mit 0:3 gegen Sebastian Schlögl, wenn auch im letzten Satz nur mit 14:16. Klaus Götz, offensichtlich von seinem bevorstehenden Urlaub beflügelt, zeigte dieses Mal Nervenstärke und bezwang Timo Rübenstahl mit 11:9 im 5. Satz. So durfte bei dem durchaus noch akzeptablen Zwischentand von 3:4 das hintere Paarkreuz an die Tische. Leider war hier aber Heinz-Dirk Neiter gegen Daniel Schlögl mit 0:3 ebenso auf verlorenem Posten wie unser bis zu diesem Spiel im hinteren Paarkreuz in der Rückrunde ungeschlagene Oldie Rolf Mätz geben Tobias Pietsch. Beide verloren mit 0:3.
Der Rest ist schnell erzählt: Die nächsten Spiele Kreidel gegen Tahiri, Herrchen gegen Eberhard und Perger gegen Rübenstahl gingen alle mit 0:3 verloren. Damit und mit dem 3:9 verabschiedeten sich alle in den verdienten Osterurlaub.
Möge die dreiwöchige Pause den geschundenen alten Körpern gut tun. Frohe Ostern!

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0:9, 4:27 Sätze und 95 Spielminuten beim TTC Ober-Erlenbach

Dem schnellen Spielverlauf beim Tabellenführer Ober-Erlenbach angemessen nachfolgend der Kurzbericht:
Ohne unsere erkrankte Nummer 1 Markus Kreidel trat die erste Herrenmannschaft zur etwas ungewohnten Zeit am Donnerstag Abend beim unangefochtenen Spitzenreiter und praktisch schon feststehendem Meister Ober-Erlenbach an. Alfred Heinen konnte dankenswerter Weise noch kurzfristig als Ersatzmann gewonnen werden.
Dafür spielte Ober-Erlenbach ausnahmsweise auch mit der starken Nummer Zwei Michael Maxen und damit komplett. Der knappe 9:6 Sieg im Hinspiel in Igstadt mag dafür den Ausschlag gegeben haben.
Die taktische Finesse, Heinen/Neiter als Doppel 1 zu stellen ging nur bedingt auf. Alle 3 Doppel wurden erwartungsgemäß verloren, wobei immerhin Götz/Herrchen gegen das Spitzendoppel Hampl/Alku ein Satzgewinn gelang. In den nachfolgenden Spitzeneinzeln war erwartungsgemäß wenig zu holen. Peter Herrchen konnte zwar den mit über 300 TTR-Punkten vor ihm liegenden Michael Maxen etwas ärgern, verlor er doch den ersten und dritten Satz nur mit 10:12, musste sich aber am Ende dann mit 0:3 geschlagen geben. Ebenfalls auf verlorenem Posten stand erwartungsgemäß Martin Perger gegen Björn Hampl (TTR-Wert 2121) mit 0:3. Klaus Götz gelang gegen Sina Scharei lediglich ein Satzgewinn. Rolf Mätz und Alfred Heinen verloren ebenfalls klar ihre Spiele mit 0:3 gegen Dirk Lüttich (TTR-Wert 1971) und 0:3 gegen Sören Sobek. Heinz-Dirk Neiter konnte als Einziger sein Spiel gegen Mübin Alku ausgeglichen gestalten. Leider zog auch er am Ende mit 8:11 (nach 7:4 Führung) im 5. Satz den Kürzeren.
0:9, 4:27 Sätze und 95 Spielminuten lautet die erwartete nüchterne Bilanz.
Schon morgen allerdings erwartet der TVI zu Hause den Tabellenvorletzten TV Erbenheim und kann mit einem Sieg die zumindest sehr theoretische Möglichkeit noch abzusteigen endgültig eliminieren.

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Wichtiges und umkämpftes 9:6 gegen TuS Breithardt

Das Fazit am Anfang: Auch mannschaftsinternes ‚Gezicke‘ kann, wenn richtig kanalisiert, die Wende bringen! Doch der Reihe nach:

Vor Spielbeginn standen die Vorzeichen auf einen möglichen Heimsieg eigentlich gut, da Breithardt auf ihre Nummer 1 Philipp Bodenheimer verzichten musste und bei uns Dauerurlauber, Dauerruheständler und Dauerpunktelieferant Rolf Mätz wieder mit dabei war. Allerdings war sein Gastspiel sehr kurz. Sein gerade zu Ende gegangener 4-wöchiger Südafrika-Urlaub mit Sonnendauerbestrahlung, exzellenten Weinen und dem vielen frischen Fisch hat ihn so geschwächt (vielleicht eine Alkohol-Eiweiß-Intoleranz?), dass er erst mal einen mehrwöchigen Ski-Urlaub zur Erholung benötigte. Da die Fahrt direkt nach dem Spiel losgehen sollte, zog er seine Spiele vor und war nach gut einer Stunde bereits verschwunden – allerdings nicht ohne uns zwei Einzelsiege zu hinterlassen. Ski Heil, lieber Rolf!

Der Beginn der Partie startete allerdings nicht wie gewünscht. Überhaupt erst zum dritten Mal in der gesamten Saison gingen alle drei Eingangsdoppel verloren. Herrchen/Götz (zu diesem Zeitpunkt noch trotz der Niederlage in gewohnter Harmonie) verloren mit 0:3 gegen Petri, S./Thiele, allerdings drei Mal in der Verlängerung. Kreidel/Neiter hatten zwar nach klarer 2:0 Satzführung gegen Reschke/Grünewald den Sieg vor Augen, verloren aber am Ende mit 2:3 und Perger/Mätz standen gegen Petri M./Petri S. beim 1:3 auf verlorenem Posten.
Damit ging es also mit einem ‚komfortablen‘ 0:3 Rückstand in die Spitzeneinzel. Markus Kreidel, seit einiger Zeit in stark aufsteigender Form, gewann klar mit 3:0 gegen Wolfgang Reschke, Peter Herrchen verlor allerdings ebenso klar mit 0:3 gegen Sebastian Petri, da er auf das sichere und variable beidhändige Topspin-Spiel einfach kein Gegenmittel fand. Nun war unser mittleres Paarkreuz an der Reihe und Martin Perger konnte Lars Thiele mit 3:1 sicher in Schach halten. Beim 2:4 Rückstand musste nun unser ‚Doktor‘ Klaus Götz, mein sehr geschätzter Freund und Doppelpartner an den Tisch. Wie so oft war sein Spiel von Höhen und Tiefen geprägt: Er kämpfte sich nach 1:2 Satzrückstand im 4. Satz nach 5:9 noch mit 15:13 in den Entscheidungssatz, den er dann allerdings sang-, klang- und von außen ohne intime Kenntnis seiner TT-Psyche betrachtet,  wehr- und lustlos mit 2:11 gegen Mario Petri verlor. Entsprechend frustriert nahm Klaus auf der Bank platz.
Da Rolf Mätz seine beiden Spiel bereits vorgezogen hatte (jeweils 3:0 gegen Jörg Petri und Reiner Grünewald) und Heinz-Dirk Neiter ziemlich chancenlos bereits gegen Jörg Petri mit 0:3 verloren hatte, waren direkt nach dem mittleren Paarkreuz die Spitzeneinzel wieder gefragt. Peter Herrchen und Markus Kreidel gingen praktisch zeitgleich an die Tische. Ich (Peter Herrchen) hatte im ersten Satz auch keinen guten Lauf, war über eine vermeintliche Schiedsrichterfehlentscheidung genervt und ließ mich nach hoch verlorenem ersten Satz (3:11 gegen Reschke) zu der ’netten‘ Aussage: ‚Da kann ich ja eigentlich gleich schenken wie Klaus!‘ hinreißen. Klaus wiederum, immer noch sehr frustriert, quittierte das mit einem ‚freundlichen‘: ‚Du Piss-Nelke, dann kann ich ja auch gehen und Du kannst ruhig abschenken!‘ an mich gerichtet, knallte die Hallentür zu und verließ das Spielgeschehen samt Sporttasche! Dies motivierte mich und scheinbar auch das ganze Team wiederum ungemein. Denn nicht nur ich gewann die Folgesätze gegen Wolfgang Reschke glatt und damit das Spiel mit 3:1, sondern auch Markus Kreidel erkämpfte sich nach einen 0:2 Satzrückstand gegen Sebastian Petri noch einen 3:2 Sieg. Klaus und ich hatten uns inzwischen längst wieder gegenseitig entschuldigend, lachend und umarmend versöhnt, wir gaben aber ab diesen Zeitpunkt keinen Punkt mehr ab und gewannen nach dem 3:6 Zwischenstand am Ende mit 9:6, nachdem auch Martin Perger glatt mit 3:1 gegen Mario Petri und Heinz-Dirk Neiter mit 3:0 gegen Reiner Grünewald gewonnen hatte!
Mit nun 13 Pluspunkten auf Tabellenrang 8 liegend und 8 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz ist das Saisonziel Klassenerhalt eigentlich erreicht, wenn auch rein rechnerisch und theoretisch bei den 7 ausstehenden Spielen noch etwas ‚anbrennen‘ könnte.

Quintessenz: Auch richtig ‚Rumzicken‘ will gelernt sein.

 

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RW Biebrich III gegen TVI 9:2

Stark ersatzgeschwächt ohne die Stammspieler Peter Herrchen und Rolf Mätz konnte der TVI erwartungsgemäß nicht viel beim Gastgeber Biebrich ausrichten. Das Stammdoppel Kreidel/Neiter konnte zwar gegen Tauber/Milinkovic einen 3:2 Sieg verbuchen, aber die beiden zwangsläufig neu formierten Doppel Götz/Bauer und Perger/Heinrich hatten gegen Bouhmara/Müller und Ulmer/Bozbiyik mit 0:3 und 1:3 wenig entgegenzusetzen. Unser in der Rückrunde wieder stärker spielender Spitzenspieler Markus Kreidel konnte gegen Ibrahim Bozbiyik einen ungefährdeten 3:1 Sieg einfahren. Das sollte es an der Punkteausbeute aber auch schon gewesen sein. Martin Perger hatte zwar durchaus seine Chancen gegen Biebrichs Nummer 1 Alexander Ulmer, verlor aber nach einem 5:5 Zwischenstand im 5 Satz leider doch mit 7:11. In der Folge reichte es dann nur noch für insgesamt 5 gewonnene Sätze. Heinz-Dirk Neiter verlor gegen Nino Tauber mit 1:3, Klaus Götz gegen Branko Milinkovic mit 2:3, Florian Bauer gegen Samir Bouhmara mit 0:3, Matths Heinrich gegen Carlos Müller mit 0:3 und Martin Perger gegen Ibrahim Bozbiyik ebenfalls mit 0:3. Nur Markus Kreidel, der auch gegen Alexander Ulmer stark aufspielte, hatte noch eine Siegchance, verlor aber am Ende mit etwas Pech 9:11 im 5. Satz. Jetzt heißt es die eine Woche Spielpause nutzen, um dann am 6. Februar zu Hause gegen den Tabellenletzten, sieg- und punktlosen TV Hofheim zwei Punkte einzufahren.

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Mannschaftsmeldung Rückrunde 2014/2015 Schüler

Nachfolgend die gemeldeten Mannschaftsaufstellungen Schüler A und B für die Rückrunde 2014/2015 als PDF-Download:

Schüler A          Schüler B

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Mannschaftsmeldung Rückrunde 2014/2015 Aktive

Nachfolgend die gemeldeten Mannschaftsaufstellungen Damen und Herren für die Rückrunde 2014/2015 als PDF-Download:

Damen       Herren

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Spannender Kampf gegen SG Anspach II – leider mit 7:9 ohne Zähler

Es ist zwar erfreulich, dass die Jahnhalle in Igstadt auch für die Favoriten der BOL eine große Hürde ist, aber leider stand unserem Team wie schon gegen den Top-Favoriten Obererlenbach auch gegen SG Ansprach II am Ende mit leeren Händen da. Doch der Reihe nach:
Die Maßnahme das Doppel Herrchen/Götz zum erstem Mal als ‚Einser‘-Doppel starten zu lassen brachte gleich am Anfang den gewünschten Effekt. Herrchen/Götz gewannen knapp im 5. Satz mit 11:9 gegen Lerch/Zhou während Kreidel/Neiter recht deutlich das gegnerische ‚Einser‘-Doppel Schade/Graf mit 3:1 von der Platten schickte. Leider konnten unsere Oldies Mätz/Perger nicht auf 3:0 erhöhen. Sie verloren gegen Jünger/Fimmers zwar mit 3:0, dabei aber denkbar knapp mit 15:17, 9:11, 9:11 bei mehreren Satzbällen im ersten Satz.
Nun lag es an Markus Kreidel und Peter Herrchen ggf. die Führung auszubauen. Markus, inzwischen wieder mit ansteigender Form und mehr Aggressivität als zuletzt, musste sich leider denkbar knapp mit 12:14 im fünften Satz gegen Oliver Lerch geschlagen geben, nachdem er einen 0:2 Satzrückstand mit guter kämpferischer Leistung wett machen konnte. Peter Herrchen, eigentlich auch in guter Form, fand allerdings gegen den zwar nicht spektakulär aber sehr variabel und sicher spielenden Hans-Jürgen Schade nie das richtige Konzept und musste sich relativ klar mit 0:3 beugen. Somit war bei einem 2:3 Spielstand unsere Mitte an der Reihe. Martin Perger startete gegen Thaddäus Graf hervorragend mit klar gewonnenen zwei ersten Sätzen und variablem Spiel, hatte im 3. Satz mit 3:11 einen kleinen Einbruch und brachte sich dann leider selbst aus dem Spiel. Thaddäus Graf musste nach dem 3. Satz dringend auf Toilette und war für ca. 3 Minuten eben dort verschwunden. Das wiederum brachte Martin so in Rage, da eine Entfernung vom Spielfeld um mehr als 3 Meter bei strenger Regelauslegung nur mit Genehmigung des Schiedsrichters gestattet ist, allerdings dann maximal mit einer Verwarnung geahndet werden kann, dass er die Folgesätze ständig mit der Situation hadernd mehr oder weniger abschenkte. Toll dagegen, dass sich unser hellwacher und nervlich starker Klaus Götz von den Turbulenzen wenig beeindruckt zeigte und locker gegen den Jugendlichen Fabian Zhou mit 3:1 gewann. Leider ging in der Folge unser hinteres Paarkreuz leer aus. Rolf Mätz, in den ersten beiden Sätzen gegen Jan Fimmers, möglicherweise noch dem ‚Toiletten‘-Zwischenfall geschuldet, total von der Rolle, konnte zwar einen 0:2 Satzrückstand noch auf 2:2 ausgleichen unterlag aber am Ende im 5. Satz mit 8:11. Heinz-Dirk Neiter, seit Wochen etwas seine Form suchend, stand gegen Florian Jünger, der sein Spiel wiederum mit exakt zwei Schlagvarianten bestreitet, nämlich einem ‚Rückhand-Noppen-Stocherball‘ auch von der Vorhandseite und einem Vorhandtopspin, allerdings nur von der Rückhandseite, mit 0:3 auf verlorenem Posten.
Damit war aus einem knappen Spielstand nun ein 3:6 entstanden.
Davon jedoch keineswegs entmutigt, gelangen unserem Team vier Siege in Folge. Markus Kreidel kaufte Hans-Jürgen Schade nach einem 7:10 Rückstand im ersten Satz, den er in ein 12:10 umwandelt, etwas den Schneid ab und siegte letztlich klar gegen den mit knapp 75 TTR-Punkten mehr ausgestatteten Spitzenspieler von Anspach. Peter Herrchen lieferte sich gegen ‚Bodybuilder‘ Oliver Lerch ein streckenweise technisch hochklassisches Match, wobei Peter ein um das andere Mal mit spektakulären Blockbällen gegen den beidseitig extrem schnell ziehenden Gegner punktete. Nach einem wechselvollen Spiel hatte Igstadts Nummer Zwei am Ende mit 11:7 im fünften Satz die Nase vorne. Martin Perger, inzwischen erfreulicherweise sein ‚Restrooms-Syndrom‘ überwunden, gewann ebenso klar gegen Fabian Zhou (3:0) wie unser Kapitän Klaus gegen Thaddäus Graf (3:1). So hatte sich unser Team in gut 40 Minuten aus einem 3:6 Rückstand eine 7:6 Führung erarbeitet und den Sieg oder zumindest das Unentschieden fest im Blick. Aber leider sollte es anders kommen:
Rolf Mätz brachte gegen den oben bereits erwähnten ‚Von-allen-Seiten-Rückhand-Noppen-Spieler‘ Florian Jünger viel Geduld und Disziplin auf und konnte das Spiel phasenweise mit langen ‚Schupf-Passagen‘ unterbrochen von Rückhand-Angriffsbällen zu seinen Gunsten gestalten, musste sich aber am Ende doch mit 7:11 im fünften Satz geschlagen geben. Nicht besser erging es Heinz-Dirk Neiter, der ebenfalls in fünf Sätzen gegen Jan Fimmers verlor und damit, bei seinen technischen Möglichkeiten eigentlich nicht nachzuvollziehen, in der gesamten Vorrunde bisher erst einen Sieg auf dem Habenkonto hat. Nun lag es an Herrchen/Götz, die ja bis dato schon zusammen 4 Punkte beigesteuert hatten, dem Ruf als neues Spitzen-Doppel gerecht zu werden und wenigstens einen Punkt zu retten. Doch wie schon Peter im Einzel gegen Hans-Jürgen Schade, fand auch das Doppel kein richtiges Konzept gegen Schade/Graf, wobei im gegnerischen Doppel Thaddäus Graf nahezu fehlerfrei spielte und mit guten Vor- und Rückhandtopspins punktete. Ein klares 0:3 (dreimal 7:11) war leider die Folge. Somit hatte unser Team wirklich am Ende sehr unglücklich das Nachsehen und null Punkte. Von sieben Fünf-Satz-Spielen konnte der TVI nur zwei für sich verbuchen.
Jetzt gilt es schnell das Spiel abzuhaken, um in 3 Stunden den abstiegsgefährdeten Tabellennachbarn TV Erbenheim auf Distanz zu halten.

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