Archiv des Autors: pherrchen

Nur am Rande dabei und doch mittendrin – Unnötiges 8:8 gegen TV Eibingen

Etwas Wehmut ist schon dabei, wenn man seinem Team aus verschiedenen Gründen aktuell spielerisch nicht helfen kann den Klassenerhalt zu sichern. Aber mental versuche ich zumindest bei jedem Heimspiel meine Jungs von jenseits der Spielfeldumrandung zu unterstützen. Galt es doch gestern, wichtige Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Der Gegner hieß TV Eibingen, der in der Vorrunde nur einen einzigen Punkt geholt, aber die ersten beiden Spiele der Rückrunde bereits gewonnen hatte. Unser Team trat im Prinzip in Bestbesetzung (mit dem besten Spieler der Zweiten, Oli Held) an. Als ich ca. 10 Minuten nach Spielbeginn in die Halle kam (sorry Jungs) und Oli fragte wie es aussieht, sagte dieser ‚Gut, beide Doppel haben den ersten Satz gewonnen!‘. Es schien also alles nach Plan zu laufen. Unser Einser-Doppel Kreidel/Mätz gewann ziemlich ungefährdet mit 3:1 gegen Schäfer/Jäck. Unser Doppel Götz/Pietsch startete ebenfalls vielversprechend, musste sich aber noch den ersten gewonnen Satz im zweiten knapp mit 11:13 gegen Bendiek/Lebensky V. beugen. Danach lief nur noch wenig zusammen und es hieß am Ende 1:3. Unser 3er-Doppel Neiter/Held startete ebenfalls verheißungsvoll mit 11:9 im ersten Satz. In der Folge sollte beide aber das gleiche Schicksal wie Götz/Pietsch ereilen. Mit 1:3 ging das Doppel gegen Lebensky U./Kadhim verloren.

TTR-Tiefpunkt

Markus Kreidel, der so lange meine Erinnerung der letzten Jahre zurückreicht, meist sehr passiv mit seinem Rückhand-Anti-Spiel agierte und diese Spielweise von gelegentlichen ungenauen Vorhand-Topspins und passend dazu lauten Unmutsbekundungen unterbrach, schien wie ausgewechselt und fertigte Viktor Schäfer chancenlos mit knallharten Vorhandschlägen 11:2, 11:5 und 11:6 ab. Auch die sich sonst oft einschleichende Lässigkeit bei hoher Führung war dieses Mal nicht festzustellen. Als ich Markus nach dem Spiel fragte, wo die Wandlung plötzlich herkommt, war seine Antwort verblüffend einfach. ‚Ich bin mit meinem TTR-Wert inzwischen auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen und das will ich nicht akzeptieren!‘, so Markus. Dass sein Sohn Moritz inzwischen 100 TTR-Werte vor ihm liegt, mag ihn in der Winterpause und beim langen Nachdenken in der Langlauf-Loipe die letzten Wochen zusätzlich angespornt haben. Apropos Tiefpunkt: Dafür sollte später auch ein Spieler von Eibingen sehr unrühmlich sorgen, doch dazu später mehr.

Nach dem 2:2 Zwischenstand war nun der Einsatz unseres Käpt’ns gefragt. Er musste gegen die Nummer 1 von Eibingen, Robert Bendiek, antreten. Um meinerseits wenigstens minimal aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen, begab ich mich auf den Stuhl des Unparteiischen, um das Spiel meines Freundes Klaus zu zählen. Offenbar ob dieser Tatsache beflügelt, gewann er doch recht klar mit vielen guten und sehr aggressiven Vorhand- und Rückhand-Topspins mit 3:1. Nachdem anschließend Tobi Pietsch mit 3:2 Vincent Labensky niederrang und Heinz-Dirk Neiter im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich erleichtert aufspielte und – zwar in den Sätzen knapp – aber dennoch mit 3:0 gegen Steffen Jäck gewann, schien beim Stande von 5:2 für unser Team alles nach Plan zu laufen. Oldie Rolf Mätz war nun gefragt, der gegen den Ersatzmann von EIbingen, die Nummer 2 der Zweiten, Armin Kadhim, anzutreten hatte. Rolfs Pech, dass Kadhim exakt nur zwei sehr unorthodoxe Schläge beherrscht. Ein Rückhand-Stocherball mit langen Noppen, den er auch von der Vorhand spielt und bei entsprechender Gelegenheit einen Vorhand-Schuss. Rolf hasst diese Spielweise wie die Pest und konnte seinerseits mangels fehlendem eigenen Angriffsball der Spielweise nichts entgegensetzen. Er mühte sich redlich, verlor aber am Ende mit 9:11, 6:11 und 10:12.
Leider erwischte auch unser Oli keinen guten Tag und hatte keine Chance gegen den sicherlich nicht mit Fairness-Pokalen überschütteten Spieler Udo Labensky. Nachdem bis hierher bereits einige Spieler von Eibingen mit verschiedenen Provokationen glänzten, sollte jener Udo Labensky gegen Ende des Spiel wirklich jede Beherrschung verlieren und sehr unfair agieren mit Reinrufen ins Spiel, mit Bravo-Rufen bei Füchsen, ständig falsche Aufschläge monierend und mit Beschimpfungen unserer Spieler. Auch meine Deeskalationsversuche von außen blieben ohne Erfolg. So macht ein TT-Abend nicht wirklich Spaß! Schade, dass sich manche TT-Spieler einfach nicht im Griff haben.

Beim Zwischenstand 5:4 war nun der wiedererstarkte und voll motivierte Markus an der Reihe. Und wie konnte es an diesem Abend anders sein: Er schickte auch Robert Bendiek mit dreimal 11:6 chancenlos vom Tisch. Klaus Götz, der wirklich einen sehr guten Tag erwischt hatte, konnte sowohl kämpferisch wie spielerisch überzeugen und hatte beim 10:9 im 5. Satz gegen Viktor Schäfer Matchball bei eigenem Aufschlag. Leider entschied er sich in dieser Situation aber für die falsche Aufschlagvariante, die sein Gegner mit einem direkten Vorhandtopspin-Return quittierte. Damit verlor Klaus etwas unglücklich mit 11:13 im 5. Satz. Nachdem auch Tobi Pietsch, noch etwas von einer gerade überstandenen Magen-Darm-Grippe geschwächt, ebenfalls im 5. Satz gegen Steffen Jäck verlor, war das Match bei 6:6 wieder ausgeglichen. Aber auf Heinz-Dirk Neiter, der in der letzten Zeit viel Balast abgeworfen hat, war Verlaß. Er gewann mit gutem Angriffs- und Blockspiel gegen Lebensky V. locker und leichtfüßig mit 3:0. Rolf Mätz musste nun gegen den schon oben unrühmlich erwähnten Udo Labensky antreten und fertigte diesen glatt mit 3:0 ab. Dabei ließ sich Rolf auch nicht von Labenskys minutenlangen Beschimpfungen in Richtung Oli Held am Nachbartisch im letzten Satz aus der Ruhe bringen. Ob das wohl seiner schon ganz langsam beginnenden Altersmilde geschuldet ist?

Somit schien unser Team mit 8:6 wieder auf der Siegerstraße zu sein. Leider knüpfte im letzten Einzel Oli nahtlos an seine Leistung des ersten Einzels an und hatte mit 0:3 gegen den Materialspieler Kadhim keine Chance.
Also musste und sollte es unser Spitzendoppel Kreidel/Mätz gegen Bendiek/Lebensky V. richten. Es war und blieb zwar ein knappes Spiel, aber letztlich gewannen sportlich verdient das Eibinger Doppel mit 3:1, allerdings nicht ohne eine wirklich unnötige letzte Provokation von Bendiek: Er kommentierte beim Stande 9:10 im letzten Satz, als Rolf den Schläger nach einem Fuchs etwas verärgert kurz auf seine eigene Tischhälfte fallen ließ, dies provozierend fragend mit dem Wort: ‚Aufgabe?‘

Fazit dieses langen und wenig amüsanten TT-Abends
————————————————————————
Eine gegnerische Mannschaft, die ständig provoziert hat und auf die man verzichten kann.
Ein Punkt, der eindeutig zu wenig ist.
Eine sehr gute Leistung unserer Nummern 1-4, die hoffen lassen.
Eine eklatante Doppelschwäche, an der es zu arbeiten gilt, ggf. mit Umstellungen.
Ein super Wirt Dirk in unserem Vereinslokal Kladderadatsch, der uns auch gegen Mitternacht noch bekocht hat.

Ich bin sicher Jungs, dass Ihr im Abstiegskampf besteht. Ich werde weiterhin als Randnotiz(-Schreiber), aber trotzdem mittendrin bei Euch sein. Die nächsten lösbaren Heimspiel-Aufgaben mit Oberjosbach und Nordenstadt folgen schon in zwei, bzw. drei Wochen!

Veröffentlicht unter 1. Herren, Aktive | Hinterlasse einen Kommentar

6:9 Heimniederlage gegen TV Bad Schwalbach oder Jahrhunderthalle statt Jahnhalle

Ohne unsere Nummer Zwei und Käpt’n Dr. Klaus Götz, der 30 Jahre Filmmusik aus Hollywood mit Heike, James, Newton und Howard in der Jahrhunderthalle, 200 Jahren Tischtennis-Genialität (oder eher ‚Geriatrie-Tät‘) mit Heidi, Markus, Rolf, Tobi und Peter in der Jahnhalle, den Vorzug gab, war die knappe Niederlage leider unvermeidbar.

Erschwerend kam dann noch hinzu, dass unsere beiden Youngster und hoffnungsvollen TT-Talente (Paul und Alex), von denen einer als Ersatz eingeplant war, krankheitsbedingt ebenfalls nicht dabei sein konnten.
So traten wir mit Markus Kreidel (‚bin fit), Tobi Pietsch (‚habe Migräne), Rolf Mätz (‚habe Knie), Heinz-Dirk Neiter (‚habe Achillesferse), Peter Herrchen (‚habe Hüfte und Schulter) und unserem lieben Ersatzmann Frank Mitsche (‚habe Einiges) gegen die ebenfalls zumindest im hinteren Paarkreuz mit Ersatz angetretenen Schwalbacher an.

Nach den Eingangsdoppeln stand es leider 1:2. Kreidel/Mätz konnten sich nach Anlauf-Schwierigkeiten im ersten Satz von Rolf (s.o. ‚habe Knie) dann doch sicher mit 3:1 gegen Becht/Schumacher behaupten. Unser ‚Opferdoppel‘ Pietsch/Mitsche stand gegen das Spitzendoppel Müller/Seidel erwartungsgemäß mit 0:3 auf verlorenem Posten. Leider schwächelten Neiter/Herrchen wie schon in den letzten zwei Spielen erneut und verloren trotz zweier Satzbälle im 3. Satz insgesamt mit 1:3.
Diesem Einpunkte-Rückstand liefen wir nun in der Folge ständig hinterher. Markus Kreidel behielt knapp mit 3:2 gegen Seidel die Oberhand, während sich Tobi Pietsch in einem sehr guten Spiel – zumindest in zwei der drei Sätze – zwar mit 0:3 aber eigentlich dennoch knapp gegen Müller geschlagen geben musste. In der Mitte gewann unser Oldie Rolf Mätz, der übrigens extra aus Karlsruhe für diese Spiel angereist war – hast Du das gelesen Klaus? – , sehr knapp mit 3:2 (alle gewonnenen Sätze mit 11:9) gegen Manuel Schumacher, während Heinz-Dirk Neiter mit 10:12, 10:12 und 7:11 leider in drei Sätzen verlor. Im hinteren Paarkreuz gelang Peter Herrchen gegen den Ersatzmann Klöster mit 3:1 immerhin der zweite Sieg in dieser Saison. Leider konnte Frank ‚Frankie-Boy‘ Mitsche nur im ersten Satz gegen Stefan Hartmann Paroli bieten und verlor mit 1:3.
Somit starteten wir auch in den zweiten Durchgang bei 4:5 mit dem Einpunkte-Handicap.
Markus Kreidel behielt, obwohl er wie so oft mit seiner Form, seinem Block, seinem Topspin, seinem Aufschlag und seinem ‚eigentlich alles‘ haderte, denkbar knapp im fünf Sätzen gegen Konstantin Müller die Oberhand. Die Schlüsselstelle des Spiels war dabei der 6:9 Rückstand von Markus im 5. Satz: Ein Stoppball wurde von gegnerischen Schiedsrichter nicht gegeben, übrigens eine durchaus vertretbare Entscheidung. Doch danach konnte der aufmerksame Beobachter von der Bank plötzlich erkennen, wie sich Markus wütend, aber nach außen ganz ruhig, auf seine spielerischen Fähigkeiten konzentrierte. In der Folge griff er mit seinem starken Vorhand-Topspin plötzlich jene Bälle an, die er 4 3/4 Sätze lang eher mit seinem Rückhand-Antitop defensiv über den Tisch schob. So schlug es exakt fünfmal auf der gegnerischen Plattenhälfte ein und Markus gewann ob dieser mentalen Meisterleistung letztlich verdient mit 3:2  und 11:9 im Entscheidungssatz. Im zweiten Spitzeneinzel spielte Tobi Pietsch erneut sehr stark, musste sich aber dennoch mit 1:3 der Schwalbacher Nummer 2 Uwe Seidel geschlagen geben.
Nun ruhten alle Hoffnungen auf unserem mittleren Paarkreuz, den Einpunkte-Rückstand in einen Einpunkte-Vorsprung umzuwandeln. Dabei spielte Rolf Mätz wirklich sehr stark gegen den beidhändigen Topspin-Angreifer Maximilian Becht, konnte aber leider eine Führung im ersten Satz nicht nutzen und unterlag durchaus knapp und sehr gut agierend mit 9:11, 8:11 und 10:12. Heinz-Dirk behielt mit 3:1 gegen Schumacher die Oberhand, aber es blieb mit 6:7 beim Einpunkte-Rückstand. Peter Herrchen war danach mit seinen Handicaps gegen den fast fehlerlos und variabel spielenden Stefan Hartmann mit 0:3 eigentlich ebenso chancenlos, wie Frank Mitsche mit 0:3 gegen Klöster.
Damit war die zweite 6:9 Niederlage in Folge besiegelt.

Fazit:
Der kurzzeitige Freigang von Rolf, Peter, Heidi, Tobi und Frank aus der Orthopädie-, Neurologie- und Inneren-Abteilung der HSK war ohne unseren Chefarzt Dr. Götz leider nutzlos. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fünf bei der Rückkehr in ihre Krankenhausbetten weit nach Mitternacht keinen Ärger mit den Nachtschwestern bekommen haben.

Veröffentlicht unter 1. Herren | Hinterlasse einen Kommentar

TVI gewinnt gegen TVI

Neue Mannschaften in der Klasse und ein neues Duell der namengleichen Teams, zumindest in der Abkürzung! Gestern empfing unsere erste Herrenmannschaft des TV Igstadt das Team von TV Idstein. Nach bisher nur 2 Punkten aus aus 5 Spielen musste gegen den Tabellenvorletzten ein Sieg her. Die Vorzeichen standen nicht so schlecht, denn schließlich war unser Team zum ersten Mal in dieser Saison mit den Stammspielern 1-6 am Start, wenngleich davon nur einer keine (bekannten) Wehwehchen hat.

Allerdings begann der Start unvorhergesehen holprig: Das zum zweiten Mal in der Saison spielende Einser-Doppel Mätz/Kreidel und zum ersten Mal zusammenspielende Zweier-Doppel Götz/Pietsch verloren ihre Partien jeweils. Dabei hielten Götz/Pietsch das Spitzendoppel von Idstein Frömel/Beckmann in den ersten beiden Sätzen perfekt in Schach und gewannen souverän zweimal mit 11:6. Danach war aus welchen Gründen auch immer der Faden gerissen und Götz/Pietsch waren in der Folge mit 6:11, 4:11 und 5:11 chancenlos. Einen rabenschwarzen Tag erwischten Kreidel/Mätz. Bei 4:11, 4:11 und 6:11 hatten die beiden nicht den Hauch einer Chance gegen Frese/Loch.
Somit waren unsere ‚handicapt people‘ Neiter/Herrchen die einzigen, die aus den Doppelbegegnungen einen weitgehend ungefährdeten 3:1 Sieg nach Hause brachten.
Im vorderen Paarkreuz gab es dann zwei relativ klare Siege von Kreidel gegen Frömel und Götz gegen Frese.
Leider musste sich anschließend Pietsch gegen Loch mit 1:3 geschlagen geben, wobei unser Tobi wegen seiner Handverletzung zumindest mit der Rückhand etwas mit gebremsten Schaum agierte.
Oldie Rolf Mätz, der seine Knieverletzung zum Glück weitgehend überwunden hat, gewann souverän mit 3:1 gegen Bittner.
Heinz-Dirk (Achillesferse) Neiter gelang anschließend ein knappes 3:1 gegen Beckmann. Somit durfte ich beim Stande von 5:3 an den Tisch. Mein Match ist kurz erzählt: Ich trage es soweit wie möglich mit Humor, dass ich mit meinem zwei von vier intakten Schultersehnen nur noch ein Minimum meiner Spielstärke früherer Jahre habe, da einige Bewegungen nicht mehr möglich sind und dadurch besonders mein über Jahrzehnte wichtigster Ball, der Vorhandtopspin, praktisch nicht mehr existent ist. Die logische Folge sind neben über 200 verlorenen TTR-Punkten in zwei Jahren auch die sagenhafte 4:38 Einzelbilanz in dieser Zeit. Schnell konnte ich daher meinem Gegner Sven Fricke zu seinem 3:0 gegen mich gratulieren.
Dies sollte dann allerdings der letzte Minuspunkt unseres Teams gewesen sein. Markus, Klaus, Tobi und Rolf gewannen recht locker ihre Partien.
Besonders zu erwähnen das 3:0 von Klaus gegen Tobias Frömel. War doch extra die komplette Götz-Weil-Familie mit Kind und Kegel in die Halle gekommen, um sicherzustellen, dass Klaus auf gar keinen Fall gegen den Arbeitskollegen seiner Frau Heike verliert. Entsprechend motiviert ging Klaus dann eben auch zu Werke. Schade nur, dass unser Käpt’n dann vor Spielende wg. eines privaten Termins gehen musste. Hatte er doch extra den ursprünglichen Freitagsspieltag, an dem er keinen Termin hatte, auf dem Samstag gelegt. Wir haben daraufhin beschlossen, Klaus ein Outlook-Abo inkl. Kurs zu Weihnachten schenken.

Am Ende stand somit ein doch klares 9:4 gegen das sympathische Team aus Idstein auf dem Spielbogen und damit mit 4:8 Punkten Platz 8 in der Tabelle. Zwei bis drei Siege sollten in den letzten 5 Spielen der Vorrunde noch möglich sein und damit ein Vorrundenabschluss im Mittelfeld.

Veröffentlicht unter 1. Herren | Hinterlasse einen Kommentar

Zell (Mosel) oder Zell (Uloid) – das war hier die Frage!

Einige Jahre schon dauert nun schon die Umstellung der geliebten Zelluloid-Kugel auf den ungeliebten Plastikball. Was lag da näher, als bei der Auswahl unseres diesjährigen Ausflugsziels zum Saisonabschluss, nach Zell an der Mosel zu reisen. Nächsten Jahr werden wir dann wohl unseren Ausflug nach Plast(au) machen.

Neben Materialfrage war bei der Orstauswahl natürlich auch die Historie des Zielortes in Einklang mit den knapp 300 Jahren, die wir zu fünft aufbieten, zu bringen. Zell ist eine römische Gründung nach 70 n. Chr. Der Ortsteil Kaimt, in dem wir gewohnt haben, wurde 732/33 erstmals urkundlich erwähnt. Glück gehabt, der Ort ist noch älter als wir.
Das Programm für die zwei Tage war schnell festgelegt. Weinprobe, Essen, Spielen, etwas Bewegung, Spielen, Essen, Weintrinken. Praktisch, dass wir im Weingut Stülb, eine ideale Bleibe gefunden hatten. Klaus Stülb begrüßte uns persönlich und sehr freundlich am Anreisetage, um dann kurz darauf eine Kellerführung mit Weinprobe für uns zu arrangieren. Nach sehr unfreundlichem Wetter in der ganzen Woche hatten wir das Glück auf unserer Seite und wurden nach der Weinprobe noch mit herrlichem Sonnenschein belohnt. Nach dem Essen klang der Abend wir gewohnt mit diversen Karten-, Brett- und Würfelspielen inkl. Stülbwein aus. Gut, dass dabei die Komplexität der Spiele im Laufe des Abends sank und sich damit diametral zum Alkoholpegel verhielten. Bald galt es jedoch langsam aber sicher die alten Knochen zur Ruhe zu begeben, um für die geplante ‚große‘ Radtour gerüstet zu sein. Markus hatte sich im Vorfeld schon dankenswerter Weise um die Reservierung von Rädern bemüht, darunter auch ein Pedelec für unseren etwas ungeübten knapp 50-jährigen Radel-Youngster. Dieser torpedierte jedoch Markus Bemühungen, indem er unangekündigt sein eigenes ‚Edel‘-Bike mitbrachte.
Ich selbst hatte mein MTB auch dabei und so fuhren Heidi und ich am Samstagmorgen per Rad zum Verleih, während Markus, Klaus und Rolf das Auto nahmen. Als wir ankamen, hatten alle bereits Ihre Räder ausgesucht und Heinz-Dirk musste nach zwei gemeinsamen Radkilometern mit mir erkennen, dass man ein jahrelang nicht gefahrenes Rad nicht einfach so benutzen kann. Mir klangen da noch die Worte seiner Frau Christine beim Einladen im Ohr: ‚Bist Du sicher, dass Du damit nach drei Jahren im Keller noch fahren kannst?‘ Er war sich sicher, aber nur ganz kurz: Von seinen theoretisch 21 Gängen, waren maximal noch zwei zu benutzen. Somit kam das reservierte Pedelec doch noch zum Zuge und das Sprichwort ‚Guter Rad ist teuer‘ bewahrheitete sich. Belastete doch das Pedelec mit knapp 30 EUR die Mannschaftskasse um mehr als das dreifache als die Bikes mit reiner Muskelkraft. Mit drei Tourenbikes, einem Pedelec (auch oft fälschlicherweise und leicht verächtlich eBike genannt) und meinem MTB machten wir uns auf die weite Reise entlang der Mosel in Richtung Traben-Trarbach.

Heinz-Dirk gab dabei stets entspannt und ohne jemals außer Atem zu kommen das Tempo vor, während der Rest mit maximaler Beinkraft den Weg nach vorne zum Pacemaker suchte. Dass ein Pedelec bei aller elektrischer Unterstützung auch seine Tücken haben kann, musste unser Youngster bereits nach knapp 10 km erfahren. Beim Versuch eines eleganten U-Turns gab der Akku plötzlich Zaster und schickte Dirk aufs Pflaster. Zum Glück blieb es bei kleinen Schürfwunden und wir konnten alle unsere Fahrt fortsetzen. Nach gut 21 km erreichten wir dann Tarben-Trarbach und die Wunde konnte nach einem Apothekenbesuch erstversorgt werden. Nach einer kleinen Eis-, Kuchen- und Kaffee-Stärkung machten wir uns zügig auf den Heimweg flußabwärts. Wie das Wort ‚flußabwärts‘ eigentlich impliziert, freuten wir uns alle auf eine leichte Bergabfahrt.

vlnr: Markus, Rolf, Heidi, Peter (Foto: Klaus)

Doch zum Glück sorgte nun eine schöner Gegenwind für unser Fitness-Training. Nur unser ‚Akku‘-Biker konnte weiterhin locker und zart die Pedale streicheln, ohne dabei auch nur einen Hauch an Geschwindigkeit einzubüßen.
Nach insgesamt 41 km bei immerhin 160 Höhenmetern pflegten wir bei einer kleinen Brotzeit mit Kellerbier unsere müden Knochen, um dann langsam für den kulinarischen Höhepunkt am Abend zu planen. Wer hatte wohl hier noch die meiste Energie? Natürlich der nach 41 km perfekt ausgeruhte Heinz-Dirk. Er recherchierte unermüdlich in Netz und schlug uns das Lokal Die Graifen in Traben-Trarbach vor. Irgendwie kam uns der Ort bekannt vor! Netterweise bot sich unser Youngster auch noch als Chauffeur an. So warfen wir uns nach der Sportschau in die besten Trainingsklamotten und machten uns auf den Weg. Es erwartete uns wirklich ein tolles Restaurant im perfekten Ambiente. Die Speisekarte und die Weine taten ihr übriges, getreu dem Motto des Restaurants ‚Weine, Leben, Essen‘. Nachfolgend ein paar kleine Eindrücke.

Dekoration

Speisenwahl

Lammrücken

Entenleber

Nach diesem gelungen Gourmetabend, dank Heinz-Dirk, klang der Abend exakt so aus wie der letzte. Die Abreise am Sonntagmorgen fiel uns bei nun wieder strömendem Regen nicht schwer und ließ uns alle auf einen wie jedes Jahr harmonischen, erlebnisreichen und sehr kurzweilige Mannschaftsausflug, bei dem es das Wetter auch noch gut mit uns meinte, zurückblicken. Ich bin sicher, wir amüsieren uns 2018 notfalls auch in Plastau prächtig, dass dann mit uns übrigens kurzzeitig 52 Einwohner hätte.

Veröffentlicht unter 1. Herren, Aktive, News | Hinterlasse einen Kommentar

Sinnvolle Änderungen der Wettspielordnung ab Saison 2017/2018

Da haben die Verantwortlichen ja endlich mal fast nur sinnvolle Änderungen an der Wettspielordnung vorgenommen. Die Vereine dürften das sehr Willkommen heißen.

Details auf der offiziellen Seite des DTTB.

Veröffentlicht unter Aktive, News | Hinterlasse einen Kommentar

Bezirksligaduell zwischen TV Igstadt und dem TV Wehen

Ein schöner Vorbericht zum morgigen Bezirksliga-Duell gegen TV Wehen war heute im Wiesbadener Kurier.
Hier der Link zum Artikel des WK

Veröffentlicht unter 1. Herren | Hinterlasse einen Kommentar

Gesamtspielplan Saison 2016/2017 (Jugend und Aktive)

Hier gibt es den aktuellen Gesamtspielplan für Jugend, Schüler, Damen und Herren als PDF-Download.

Veröffentlicht unter Aktive, Jugend, Termine | Hinterlasse einen Kommentar

Saisonvorschau 2014/2015

Die Damen- und Herrenmannschaften des TVI starten dieses Jahr alle sehr spät in die Saison.
Unsere Bezirksoberliga-Damenmannschaft beginnt am 25.9.2014 bei RW Biebrich II. Als Tabellenzweiter der letzten Saison und in unveränderter Aufstellung (Kopp, Weiß, Schmidt, Burneleit) sollte auch diese Saison wieder ein vorderer Tabellenplatz möglich sein.
Die Bezirksoberliga-Herrenmannschaft erwartet einen Tag später am 26.9.2014 zu Hause Biebrich III. Für unsere Erste, die in unveränderter Besetzung (Kreidel, Herrchen, Perger, Götz, Mätz, Neiter) antritt, heißt das Saisonziel nach dem Aufstieg im letzten Jahr: Klassenerhalt. Zu erreichen ist dieses Ziel nur, wenn das Team von Verletzungen und Ausfällen verschont bleibt und nahezu immer komplett antreten kann. Mit Heiner Heese steht zwar noch ein spielstarker Ersatzmann zur Verfügung, doch laboriert dieser zur Zeit noch an einer Verletzung.
Für die zweite Herren (Heese, Held, Kremer, Heinrich, Heinen, Uhlenberg, Hühnewinkel, Bauer), die als Absteiger des letzten Jahres in der Kreisliga startet, wird die Saison nicht einfach. Der Weggang von drei Stammspielern kann vermutlich nur schwer kompensiert werden. Von den acht nominierten Spielern sind zwei auf Grund von Verletzungen etwas unsichere Kandidaten. Zum ersten Spiel muss unsere Zweite am 26.9.2014 nach Nordenstadt V.
In der 3. Kreisklasse starten unsere dritten Herren (Diez, Wittmann, Schröder, Aramnejad) am 19.9.2014 bei Blau-Gelb Wiesbaden II. Die Mannschaft wurde auf Grund des Aderlasses nach der letzten Saison als Tabellenvierter der 1. Kreisklasse in die unterste Spielklasse zurückgezogen. Hier sollte das Team um die vorderen Plätze spielen.
Allen Akteuren wünschen wir eine erfolgreiche, verletzungsfreie und spannende Saison.

 

Veröffentlicht unter 1. Herren, 2. Herren, 3. Herren, Aktive, Damen | Hinterlasse einen Kommentar

Schüler B des TVI als „Mannschaft der Woche“ im Wiesbadener Kurier

Nach den 1. Herren, die vor sechs Wochen Mannschaft der Woche waren, hat es nun ein weiteres Team des TVI in der Ausgabe des WK vom 24.6.2014 zur Mannschaft der Woche geschafft, nämlich die Schüler B Mannschaft, die überlegen mit 18:2 Punkten Kreismeister wurde.

von links: Betreuer Matthias Heinrich, Paul Berg, Alexander Knittel, Leonard Lord und Philipp Wessel.

von links: Betreuer Matthias Heinrich, Paul Berg, Alexander Knittel, Leonard Lord und Philipp Wessel.

Veröffentlicht unter Jugend, News | Hinterlasse einen Kommentar

1. Herren des TVI als „Mannschaft der Woche“ im Wiesbadener Kurier

In der Ausgabe des Wiesbadener Kuriers vom 6.5.2014 ist der Aufsteiger und Meister 2014 des TVI als Mannschaft der Woche mit nachfolgendem Foto vertreten:

v.l.n.r stehend: Peter Herrchen, Martin Perger, Rolf Mätz, Markus Kreidel - sitzend: Klaus Götz, Heinz-Dirk Neiter

v.l.n.r stehend: Peter Herrchen, Martin Perger, Rolf Mätz, Markus Kreidel – sitzend: Klaus Götz, Heinz-Dirk Neiter

Anm: Aus rechtlichen Gründen ist eine Darstellung des kompletten Artikels als PDF-Datei nicht erlaubt! Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine Verlinkung zum Online-Angebot der Wiesbadener Kuriers möglich sein, wird dies nachgeholt!
Veröffentlicht unter 1. Herren, News | Hinterlasse einen Kommentar