Archiv der Kategorie: 1. Herren

Noch besteht Hoffnung

Die geringe Chance auf den Klassenerhalt wurde durch einen 9:2 Erfolg gegen FT Schierstein gewahrt.

Erstmals in der Rückrunde führten wir nach den Eingangsdoppeln mit 2:1. Markus Kreidel / Tobi Pietsch und
Heinz-Dirk Neiter / Rolf Mätz gewannen jeweils souverän 3:0 gegen Franz / Katzenmeier bzw. Kuhn / Großmann.
Klaus Götz / Oli Held verloren chancenlos gegen Müller / Sundermann.
Danach gab nur noch Klaus gegen Müller einen Punkt ab. Alle anderen Spiele wurden meist klar gewonnen.
Markus gewann gegen die Spitzenspieler Müller und Sundermann jeweils 3:0. Auch Heinz-Dirk, Oli und Rolf gewannen Ihre Spiele mit 3:0 gegen Franz, Kuhn und Großmann. Auch Tobi gewann nach verlorenem ersten Satz noch sicher gegen Katzenmeier.
Lediglich Klaus musste über 5 Sätze gehen. Nach klarer 2:0 Führung ging sein Biorhythmus extrem nach unten, Sundermann konnte ausgleichen, dabei einen Satz sogar mit 11:0 gewinnen. Klaus erholte sich wieder und gewann den 5ten Satz mit 13:11.

Da die Konkurrenz aus Eibingen ebenfalls gewann, sind wir dem Klassenerhalt nicht näher gekommen. Nur 2 Siege in den beiden letzten Spielen gegen Bad Schwalbach und VfR Wiesbaden 3 können uns noch retten, vorausgesetzt, dass unsere Abstiegskonkurrenten aus Eibingen und Nordenstadt noch Punkte abgeben.

 

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Erste Mannschaft trudelt dem Abstieg entgegen

Jetzt wird es richtig schwer:

Nach der eingeplanten und klaren Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Wehen war gegen den Tabellenletzten aus Idstein ein deutlicher Sieg erwartet. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

Am ungewöhnlichen Dienstagabend in Wehen gab es gegen die komplett angetretenen Wehener nichts zu erben. Lediglich Heinz-Dirk Neiter zeigte sich erneut in guter Form und ließ Zimmermann beim 3:0 keine Chance. Knapp ging es sonst nur noch im Überraschungsdoppel Pietsch/Heinrich zu, die in der Verlängerung des 5. Satz unterlagen, und im vorderen Paarkreuz, in dem Markus nach gutem Kampf mit 1:3 gegen Manhart verlor. Nach 1,5 Stunden Spieldauer stand es aus Igstadter Sicht 1:9.

Auch gegen Idstein mussten wir ersatzgeschwächt antreten, hatte sich doch Rolf Mätz im letzten Punktspiel gegen Nordenstadt erneut das Knie verdreht. Die zuletzt in der zweiten Mannschaft stark aufspielenden Oli Held und Paul Berg traten als Ersatz an.

Die Doppel liefen wie in der gesamten Saison auch dieses Mal nicht berauschend. Nur Spitzendoppel Kreidel/Pietsch überzeugten mit einem klaren 3:0 gegen Loch/Büttner. Götz/Neiter vergaben eine 2:0 Satzführung gegen Frömel/Beckmann, Held/Berg verloren chancenlos gegen Fricke/Strambach.

Das vordere Paarkreuz konnte die Doppelschwäche zunächst kompensieren. Kreidel gewann gegen Fricke 3:1, Götz gegen die Idsteiner Nr. 1 Frömel nach 2:0 Führung und einer Schwächephase in den Sätzen 3 und 4 am Ende im 5. Satz sicher mit 11:2.

In der Mitte ging es erfolgversprechend weiter. Heinz-Dirk Neiter gewann gegen Loch nach hartem Kampf 3:2, Tobi Pietsch setzte sich mit 3:1 gegen Büttner durch. Mit einem 5:2 Vorsprung ging es ins hintere Paarkreuz. Da auch Idstein ersatzgeschwächt antrat und die Nr. 4 aus der zweiten Mannschaft aufbot, sollte mindestens ein Punkt her, um den Vorsprung zu halten. Leider zeigten Oli Held und Paul Berg Nerven: Paul vergab nach gutem Spiel gegen Noppenspieler Beckmann im vierten Satz mehrere Matchbälle, um dann im fünften am Ende knapp zu unterliegen. Oli kam mit dem Blockspiel von Ersatzmann Strambach überhaupt nicht zurecht und konnte lediglich den dritten Satz für sich verbuchen. Damit war Idstein mit 4:5 wieder dran.

Das vordere Paarkreuz sollte es richten und den Vorsprung auf 7:4 ausbauen. Leider gelang das nicht. Markus unterlag überraschend gegen Frömel in fünf Sätzen, was sicher auch, aber nicht nur, dem für uns ungewohnten Ballmaterial geschuldet war. Klaus gewann hingegen sein zweites Einzel sicher mit 3:0 gegen Fricke.

Mit einem dünnen Vorsprung ging es weiter. Heinz-Dirk, jetzt wesentlicher lockerer, gewann 3:1 gegen Büttner. Tobi hingegen konnte nicht an seine gute Leistung im ersten Spiel anknüpfen, verlor 0:3 und konnte die Partie nur im letzten Satz knapp gestalten.

Damit musste das hintere Paarkreuz die Entscheidung bringen, mindestens ein Sieg musste her, um im Schlussdoppel die Chance auf den Sieg zu erhalten. Die Nervenanspannung war bei allen groß, ging es doch in beiden Spielen nach dauerndem Auf und Ab jeweils in den fünften Satz. Hier verlor Oli deutlich mit 2:11, Paul kämpfte sich nach 0:5 Rückstand noch einmal heran, um am Ende mit 9:11 zu verlieren.

Damit war – enttäuschend – nur noch ein Unentschieden möglich. Und auch das schien in weite Ferne gerückt, lagen doch Markus und Tobi gegen Frömel/Beckmann nach 12:10 und 11:8 schon 2:0 hinten. Der dritte Satz wurde zwar mit 11:8 gewonnen, die Hoffnung schwand jedoch im vierten ganz schnell, lagen unsere beiden mit 6:10 hinten: Vier Matchbälle zur Niederlage. Markus und Tobi zeigten aber Nehmerqualitäten, glichen zum 10:10 aus und gewannen den Satz noch 12:10. Damit schien der psychologische Vorteil auf unserer Seite. Leider erwies auch das sich als Trugschluss: Schnell stand es 3:8, keiner gab mehr einen Pfifferling auf unser Doppel. Aber nochmals rafften sich die beiden auf, es gelang auf einmal alles, beim Gegner flatterten die Nerven und es stand 8:8 und kurze Zeit später 11:8. Wenigstens das Unentschieden war gerettet.

Richtig glücklich konnten wir nicht sein. Um vom Abstiegsplatz wegzukommen und Eibinger näher zu rücken, wäre ein Sieg zwingend gewesen. Da allerdings auch Eibingen sein Spiel in Bad Schwalbach verloren hat, ist in den drei Spiel nach Ostern noch alles drin, zwei Punkte Rückstand auf Eibingen sind noch aufzuholen; allerdings nur bei einer deutlichen Leistungssteigerung.

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Erneuter Rückschlag im Abstiegskampf

Jedes Spiel ist ein Endspiel: Auch gegen Nordenstadt III gelang kein Punktgewinn, bei gleichzeitigem Sieg der Eibinger gegen ersatzgeschwächte Klarenthaler sind es jetzt drei Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Um die zweite Mannschaft im wichtigen Spiel gegen Blau-Gelb nicht noch zu schwächen, hatte sich Peter Herrchen trotz angeschlagener Gesundheit bereit erklärt einzuspringen. Die Doppelaufstellung war aber erneut keine taktische Meisterleistung. Nur Kreidel/Mätz konnten gegen Schubert/Schneider mit einem klaren 3:0 überzeugen, Götz/Pietsch unterlagen ebenso chancenlos 0:3 gegen Wirbs/Henger wie Neiter/Herrchen gegen Menger/Eckhardt. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, das Doppel 3 anders zu stellen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Im vorderen Paarkreuz servierte Markus Kreidel seinen Gegner Schubert, gegen den er in der Vorrunde noch verloren hatte, sicher mit 3:0 ab. Götz gab gegen Wirbs sein bestes, vergab nach gutem Spiel im 4. Satz bei 10:8 und 11:10 drei Matchbälle und unterlag im 5. Satz knapp 8:11.

Auch im mittleren und hinteren Paarkreuz blieb es jeweils mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen: Tobi Pietsch zeige sich im Vergleich zu den letzten beiden Spielen stark verbessert und gewann gegen Menger in fünf spannenden und engen Sätzen. Heinz-Dirk Neiter hingegen unterlag Henger deutlich mit 0:3.

Rolf Mätz stellte Schneider mit seinem Schnittwechsel vor unlösbare Probleme und gewann sicher 3:0. Peter Herrchen – nach wie vor hüft- und schultergeschädigt – schlug sich achtbar gegen Eckhardt, unterlag aber 1:3.

Damit war Nordenstadt nach wie vor einen Punkt voraus. Dies änderte sich auch nach den beiden Spielen im vorderen Paarkreuz leider nicht. Markus unterlag im Spitzeneinzel gegen Wirbs – etwas überraschend – ohne echte Chance 0:3, Klaus schlug hingegen – ebenfalls etwas überraschend – Schubert mit 3:1, setzte es doch gegen ihn in der Vorrunde noch eine klare 0:3 Niederlage.

Im mittleren Paarkreuz schien dann aber der Durchbruch zu gelingen. Tobi bestätige seine gute Form an diesem Abend und schlug Henger in drei Sätzen. Heinz-Dirk profitierte von der Nervenschwäche seines Gegners und behielt etwas glücklich mit 11:9 im Entscheidungssatz die Oberhand.

Damit hing alles am hinteren Paarkreuz. Rolf Mätz führte mit 2:0 Sätzen gegen Eckhardt, gleichzeitig sah Peter im ersten Satz mit 9:4 gegen Schneider gut aus, ein 9:6 schien in greifbarer Nähe. Leider kam es anders. Rolfs Gegner stellte sich mit zunehmender Spieldauer immer besser auf die Abwehr von Rolf ein, die Sätze 3, 4 und 5 gingen verloren, der letzte glatt mit 3:11. Peter gab nach der hohen Führung den ersten Satz noch ab, gewann dann den 2. Satz deutlich, um dann die Sätze 3 und 4 jeweils in der Verlängerung zu verlieren.

Damit ging es mit einem 7:8 ins Schlussdoppel. Da sowohl Wirbs auch auch Henger in ihren Einzeln durchaus überzeugt hatten und beide gut gegen Abwehr spielen, war die Hoffnung nicht allzu groß. Markus und Rolf zeigten aber eine gute Leistung, verloren den ersten Satz denkbar knapp mit 9:11, gewann den 2. Satz deutlich, mussten sich dann aber in den Sätzen drei und vier dem Gegner geschlagen geben. Nach gut drei Stunden Spieldauer war die Niederlage perfekt.

Viel schlechter hätten die letzten Spiele gegen Eibingen, Oberjosbach und Nordenstadt eigentlich nicht laufen können. Vielleicht ist unser Maß an Pech aber jetzt verbraucht. Mit möglichen Punktgewinnen gegen Idstein, Schierstein, Bad Schwalbach und VfR III ist der Abstieg durchaus noch zu vermeiden, wir lassen die Köpfe nicht hängen. Die kämpferische Leistung der Mannschaft hat gestimmt, die Stimmung ist nach wie vor gut.

 

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Weiterer Rückschlag für die 1te Herrenmannschaft

Auch gegen die ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaft TG Oberjosbach 2 konnten wir nicht punkten. Die Heimniederlage fiel mit 6:9 zwar knapp aus, war aber verdient.

Das Spiel begann wie immer in der Rückrunde mit einem Rückstand nach den Doppeln. Markus Kreidel / Heinz-Dirk Neiter spielten weit unter ihren Möglichkeiten und verloren unglücklich mit 2:3 Sätzen. Klaus Götz / Alex Knittel waren chancenlos gegen das Oberjosbacher Spitzendoppel. Lediglich Tobi Pietsch / Rolf Mätz waren mit 3:2 Sätzen erfolgreich.
Danach sah es zunächst besser für uns aus, weil sowohl Markus (3:0 gegen Benke) als auch Klaus (3:2 gegen Summ) ihr Spiel gewannen. Tobi und Heinz-Dirk verloren dann aber ohne echte Chance jeweils 0:3 gegen Leese und Schlögl. Rolf konnte durch ein 3:1 gegen Salize ausgleichen, Alex verlor 1:3 gegen Fischer. Zur „Halbzeit“ lagen wir mit 4:5 zurück.
Markus gelang nochmals der Ausgleich durch ein souveränes 3:0 gegen Summ, Klaus dagegen bestätigte seine Rückrundenbilanz und verlor wie immer sein 2tes Einzel (0:3 gegen Benke). Unser indisponiertes 2tes Paarkreuz sorgte dann für die Vorentscheidung zu unseren Ungunsten. Tobi (1:3 gegen Schlögl) und Heinz-Dirk (0:3 gegen Leese) spielten besser als im ersten Durchgang, konnten dennoch nicht gewinnen.
Rolf gewann auch sein 2tes Einzel mit 3:1 gegen Fischer. Alex verlor nach großem Kampf und trotz guter Leistung mit 1:3 gegen Salize. Damit war die 6:9 Niederlage perfekt.

Sollten wir unser Heimspiel am nächsten Freitag gegen TuS Nordenstadt nicht gewinnen, sind wir wohl reif für den Abstieg.

 

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Nur am Rande dabei und doch mittendrin – Unnötiges 8:8 gegen TV Eibingen

Etwas Wehmut ist schon dabei, wenn man seinem Team aus verschiedenen Gründen aktuell spielerisch nicht helfen kann den Klassenerhalt zu sichern. Aber mental versuche ich zumindest bei jedem Heimspiel meine Jungs von jenseits der Spielfeldumrandung zu unterstützen. Galt es doch gestern, wichtige Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Der Gegner hieß TV Eibingen, der in der Vorrunde nur einen einzigen Punkt geholt, aber die ersten beiden Spiele der Rückrunde bereits gewonnen hatte. Unser Team trat im Prinzip in Bestbesetzung (mit dem besten Spieler der Zweiten, Oli Held) an. Als ich ca. 10 Minuten nach Spielbeginn in die Halle kam (sorry Jungs) und Oli fragte wie es aussieht, sagte dieser ‚Gut, beide Doppel haben den ersten Satz gewonnen!‘. Es schien also alles nach Plan zu laufen. Unser Einser-Doppel Kreidel/Mätz gewann ziemlich ungefährdet mit 3:1 gegen Schäfer/Jäck. Unser Doppel Götz/Pietsch startete ebenfalls vielversprechend, musste sich aber noch den ersten gewonnen Satz im zweiten knapp mit 11:13 gegen Bendiek/Lebensky V. beugen. Danach lief nur noch wenig zusammen und es hieß am Ende 1:3. Unser 3er-Doppel Neiter/Held startete ebenfalls verheißungsvoll mit 11:9 im ersten Satz. In der Folge sollte beide aber das gleiche Schicksal wie Götz/Pietsch ereilen. Mit 1:3 ging das Doppel gegen Lebensky U./Kadhim verloren.

TTR-Tiefpunkt

Markus Kreidel, der so lange meine Erinnerung der letzten Jahre zurückreicht, meist sehr passiv mit seinem Rückhand-Anti-Spiel agierte und diese Spielweise von gelegentlichen ungenauen Vorhand-Topspins und passend dazu lauten Unmutsbekundungen unterbrach, schien wie ausgewechselt und fertigte Viktor Schäfer chancenlos mit knallharten Vorhandschlägen 11:2, 11:5 und 11:6 ab. Auch die sich sonst oft einschleichende Lässigkeit bei hoher Führung war dieses Mal nicht festzustellen. Als ich Markus nach dem Spiel fragte, wo die Wandlung plötzlich herkommt, war seine Antwort verblüffend einfach. ‚Ich bin mit meinem TTR-Wert inzwischen auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen und das will ich nicht akzeptieren!‘, so Markus. Dass sein Sohn Moritz inzwischen 100 TTR-Werte vor ihm liegt, mag ihn in der Winterpause und beim langen Nachdenken in der Langlauf-Loipe die letzten Wochen zusätzlich angespornt haben. Apropos Tiefpunkt: Dafür sollte später auch ein Spieler von Eibingen sehr unrühmlich sorgen, doch dazu später mehr.

Nach dem 2:2 Zwischenstand war nun der Einsatz unseres Käpt’ns gefragt. Er musste gegen die Nummer 1 von Eibingen, Robert Bendiek, antreten. Um meinerseits wenigstens minimal aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen, begab ich mich auf den Stuhl des Unparteiischen, um das Spiel meines Freundes Klaus zu zählen. Offenbar ob dieser Tatsache beflügelt, gewann er doch recht klar mit vielen guten und sehr aggressiven Vorhand- und Rückhand-Topspins mit 3:1. Nachdem anschließend Tobi Pietsch mit 3:2 Vincent Labensky niederrang und Heinz-Dirk Neiter im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich erleichtert aufspielte und – zwar in den Sätzen knapp – aber dennoch mit 3:0 gegen Steffen Jäck gewann, schien beim Stande von 5:2 für unser Team alles nach Plan zu laufen. Oldie Rolf Mätz war nun gefragt, der gegen den Ersatzmann von EIbingen, die Nummer 2 der Zweiten, Armin Kadhim, anzutreten hatte. Rolfs Pech, dass Kadhim exakt nur zwei sehr unorthodoxe Schläge beherrscht. Ein Rückhand-Stocherball mit langen Noppen, den er auch von der Vorhand spielt und bei entsprechender Gelegenheit einen Vorhand-Schuss. Rolf hasst diese Spielweise wie die Pest und konnte seinerseits mangels fehlendem eigenen Angriffsball der Spielweise nichts entgegensetzen. Er mühte sich redlich, verlor aber am Ende mit 9:11, 6:11 und 10:12.
Leider erwischte auch unser Oli keinen guten Tag und hatte keine Chance gegen den sicherlich nicht mit Fairness-Pokalen überschütteten Spieler Udo Labensky. Nachdem bis hierher bereits einige Spieler von Eibingen mit verschiedenen Provokationen glänzten, sollte jener Udo Labensky gegen Ende des Spiel wirklich jede Beherrschung verlieren und sehr unfair agieren mit Reinrufen ins Spiel, mit Bravo-Rufen bei Füchsen, ständig falsche Aufschläge monierend und mit Beschimpfungen unserer Spieler. Auch meine Deeskalationsversuche von außen blieben ohne Erfolg. So macht ein TT-Abend nicht wirklich Spaß! Schade, dass sich manche TT-Spieler einfach nicht im Griff haben.

Beim Zwischenstand 5:4 war nun der wiedererstarkte und voll motivierte Markus an der Reihe. Und wie konnte es an diesem Abend anders sein: Er schickte auch Robert Bendiek mit dreimal 11:6 chancenlos vom Tisch. Klaus Götz, der wirklich einen sehr guten Tag erwischt hatte, konnte sowohl kämpferisch wie spielerisch überzeugen und hatte beim 10:9 im 5. Satz gegen Viktor Schäfer Matchball bei eigenem Aufschlag. Leider entschied er sich in dieser Situation aber für die falsche Aufschlagvariante, die sein Gegner mit einem direkten Vorhandtopspin-Return quittierte. Damit verlor Klaus etwas unglücklich mit 11:13 im 5. Satz. Nachdem auch Tobi Pietsch, noch etwas von einer gerade überstandenen Magen-Darm-Grippe geschwächt, ebenfalls im 5. Satz gegen Steffen Jäck verlor, war das Match bei 6:6 wieder ausgeglichen. Aber auf Heinz-Dirk Neiter, der in der letzten Zeit viel Balast abgeworfen hat, war Verlaß. Er gewann mit gutem Angriffs- und Blockspiel gegen Lebensky V. locker und leichtfüßig mit 3:0. Rolf Mätz musste nun gegen den schon oben unrühmlich erwähnten Udo Labensky antreten und fertigte diesen glatt mit 3:0 ab. Dabei ließ sich Rolf auch nicht von Labenskys minutenlangen Beschimpfungen in Richtung Oli Held am Nachbartisch im letzten Satz aus der Ruhe bringen. Ob das wohl seiner schon ganz langsam beginnenden Altersmilde geschuldet ist?

Somit schien unser Team mit 8:6 wieder auf der Siegerstraße zu sein. Leider knüpfte im letzten Einzel Oli nahtlos an seine Leistung des ersten Einzels an und hatte mit 0:3 gegen den Materialspieler Kadhim keine Chance.
Also musste und sollte es unser Spitzendoppel Kreidel/Mätz gegen Bendiek/Lebensky V. richten. Es war und blieb zwar ein knappes Spiel, aber letztlich gewannen sportlich verdient das Eibinger Doppel mit 3:1, allerdings nicht ohne eine wirklich unnötige letzte Provokation von Bendiek: Er kommentierte beim Stande 9:10 im letzten Satz, als Rolf den Schläger nach einem Fuchs etwas verärgert kurz auf seine eigene Tischhälfte fallen ließ, dies provozierend fragend mit dem Wort: ‚Aufgabe?‘

Fazit dieses langen und wenig amüsanten TT-Abends
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Eine gegnerische Mannschaft, die ständig provoziert hat und auf die man verzichten kann.
Ein Punkt, der eindeutig zu wenig ist.
Eine sehr gute Leistung unserer Nummern 1-4, die hoffen lassen.
Eine eklatante Doppelschwäche, an der es zu arbeiten gilt, ggf. mit Umstellungen.
Ein super Wirt Dirk in unserem Vereinslokal Kladderadatsch, der uns auch gegen Mitternacht noch bekocht hat.

Ich bin sicher Jungs, dass Ihr im Abstiegskampf besteht. Ich werde weiterhin als Randnotiz(-Schreiber), aber trotzdem mittendrin bei Euch sein. Die nächsten lösbaren Heimspiel-Aufgaben mit Oberjosbach und Nordenstadt folgen schon in zwei, bzw. drei Wochen!

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Erste Herren mit 5:9 Niederlage gegen Lorchhausen

Betrachtet man die Tabellensituation von Lorchhausen und uns, liegen wir beide aktuell auf Rang 3. Wir allerdings nur „von unten“. Trotzdem hatten wir die schwache Hoffnung, evtl. einen Punkt aus Lochhausen zu entführen. Hätte auch fast geklappt…

Wir traten diesmal wieder mit Youngster Paul Berg an und drückten damit unseren Altersschnitt auf U50. Lorchhausen konterte unsere Jugendtruppe eiskalt, indem sie in Bestbesetzung antraten. Es kam, was kommen musste: nämlich zuerst die Doppel.
Hier hatten wir auf der langen Hinreise ausführlich Gelegenheit, sämtliche taktischen Kombinationen durchzuspielen. Dabei kamen auch die legendären Doppel(miss)erfolge unseres Käpt’ns Klaus Götz nicht zu kurz, vor allem seine gefürchteten VH-Flips (die vor allem vom eigenen Doppelpartner gefürchtet werden!). Letztlich war nur Heinz-Dirk Neiter nervenstark genug, das Doppelwagnis mit Klaus einzugehen.

Unser Doppel-1 Kreidel/Mätz hatte im Spiel gegen Kneissl/Weiler etwas Probleme, konnte aber in jeweils knappen Sätzen einen 3:1 Sieg sicherstellen. Ähnlich lief es beim „Opferdoppel“ Götz/Neiter gegen das gegnerische Einser-Doppel Baier/Weiler, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Im Duell der 3er-Doppel fanden unsere Jüngsten Pietsch/Berg kein Mittel gegen die routinierteren Hoffmann/Strauch und verloren glatt mit 0:3.

Vorne hatte Wintersportler Markus Kreidel nach 14 Tagen Langlauf noch Probleme, sich ohne Loipe im freien Raum zu positionieren. Er stand oft schlecht zum Ball und traf die Pille nicht richtig, sodass er gegen Bernhard Weiler trotz reichlich vorhandener Satzbälle eine 1:3 Niederlage hinnehmen musste.
Besser machte es Klaus Götz, der sich gegen Gregor Baier in engen Sätzen einen 3:1 Sieg erkämpfte.

In der Mitte musste Heinz-Dirk Neiter sein Spiel gegen Mario Kneissl mit angebrochenem Schläger zu Ende spielen, da sein Ersatzschläger mit anderen Belägen beklebt war. Er verlor in 3 äußerst knappen Sätzen. Glücklicherweise hatte sein Gegner Mario Kneissl TT-Kleber dabei, sodass Heinz-Dirk seine Beläge nach dem Spiel auf das Ersatzholz umkleben konnte.
Tobi Pietsch schien gegen Dominick Hoffmann auf verlorenem Posten zu stehen. Er verlor die ersten beiden Sätze deutlich und lag auch in Satz 3 zurück, ehe er diesen noch drehen konnte und in der Verlängerung gewann. Danach lief es bei seinem Gegner nicht mehr, Tobi gewann in 3:2 Sätzen.

Im hinteren Paarkreuz überraschte Paul Berg in seinem Spiel gegen Abwehrer Markus Strauch mit couragierten Topspins und trockenen VH-Schüssen. In engen Sätzen behielt er die Nerven und gewann mit 3:1 Sätzen. Dabei beendete er taktisch klug Satz 2 und den letzten Satz mit seinem Spezialschlag: ein als VH-Topspin getarnter, ultrakurzer Stoppball, in Fachkreisen auch als „deadly fox“ bekannt.
Durch den Sieg von Paul hatten wir zum wiederholten Male den Spielstand ausgeglichen. Ein Sieg von Rolf Mätz (eigentlich hinten eine sichere Bank) gegen den nicht gerade als „Abwehrtöter“ bekannten Klaus Weiler schien nur Formsache zu sein. Doch leider hatte Rolf an diesem Tag vergessen, seine Form mit in die TT-Tasche zu packen und gab das Spiel in 2:3 Sätzen verloren.

Markus Kreidel haderte gegen Gregor Baier weiterhin mit seiner Trefferquote, konnte sich aber im 5. Satz zusammenreißen und einen 3:2 Sieg einfahren. Damit hatten wir beim 5:5 Zwischenstand erneut ausgeglichen. Das sollte es aber für uns gewesen sein.
Klaus Götz konnte dem schnellen Spiel von Bernhard Weiler nichts entgegensetzen und verlor deutlich mit 0:3 Sätzen.

Auch Tobi Pietsch fand gegen Mario Kneissl kein taktisches Mittel, erkämpfte sich einen Satz in der Verlängerung, musste aber eine 1:3 Niederlage quittieren.
Heinz-Dirk Neiter hatte gegen Dominick Hoffmann mit seinem frisch geklebten Ersatzschläger vermeintlich eine unkontrollierbare Rakete in der Hand. Folgerichtig verlor auch er mit 1:3 Sätzen.

Den Schlussakkord setzte Rolf Mätz gegen Markus Strauch, als er nahtlos an die Leistung aus seinem ersten Einzel anknüpfte. Lohn des „duften TT-Abends“ für Rolf war ebenfalls eine 1:3 Niederlage.

Einziger „Vorteil“ des vorzeitigen Spielendes: wir schafften es gerade noch rechtzeitig um 23:30 Uhr ins „Knossos“ und konnten dort bei Speis und Trank mal ganz „anner Theme“ besprechen als z.B. das wenig erheiternde Thema „TT in Igstadt, wieso so schlecht und doch immer wieder versucht?“.

Fazit: Am Freitag gegen Eibingen muss es besser laufen. Obwohl Eibingen mit 4:0 Punkten in der Rückrunde gestartet ist, wir dagegen mit 0:4 Punkten. Aber irgendwann reißt jede Serie…

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Deftige Niederlage gegen Klarenthal II

Der Beginn der Rückrunde knüpfte nahtlos an die verkorkste Vorrunde an. Spitzenspieler Markus Kreidel weilte noch im Winterurlaub, eine Verlegung scheiterte an der Zustimmung des Gegners und Peter Herrchen konnte ebenfalls verletzungsbedingt nicht antreten. Damit war gegen die mit Budnicki und Gros im vorderen Paarkreuz stark aufgestellte Klarenthaler Reserve nichts auszurichten:

In den Doppeln konnten Mätz/Held gegen Prosen/Chaudry lediglich einen Satz gewinnen, leider ging der 3. Satz nach 9:5 Führung unglücklich verloren. Pietsch/Berg lieferten dem Klarenthaler Spitzendoppel Gros/Lang einen guten Kampf und unterlagen aber ebenfalls 1:3. Chancenlos waren hingegen Götz/Neiter gegen Budnicki/Schleider.

Im vorderen Paarkreuz konnte Götz zwar den ersten Satz gegen Budnicki gewinnen, brachte dann aber in den weiteren Sätzen nahezu keinen Aufschlag des Gegners ins Feld und gab die nachfolgenden drei Sätze ab. Pietsch schlug sich tapfer gegen Gros, Sätze 2 und 3 (jeweils 9:11) hätten mit etwas Glück auch anders ausgehen können.

In der Mitte war Rolf Mätz gegen den locker aufspielenden Lang ebenfalls machtlos; hingegen gewann Neiter nach gutem Spiel vor allem im Entscheidungssatz 3:2 gegen Prosen.

Im hinteren Paarkreuz überzeuge Oli Held mit einem 3:1 Sieg gegen Schleider, Paul Berg hingegen griff gegen Chaudry zu ungestüm an und hatte gegen das routinierte Blockspiel seines Gegners wenig Chancen.

Das vordere Paarkreuz schloss den „duften“ Abend dann mit zwei 0:3 Niederlagen zu der insgesamt verdienten 2:9 Niederlage ab.

In der Verfassung wird es eng mit dem Klassenerhalt. Wenn gegen die wiedererstarkten Eibinger im Rückspiel zu Hause nicht gewonnen wird, droht der erstmalige Abstieg in die Bezirksklasse.

 

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Peinliche Niederlage zum Abschluss der Vorrunde

Hätte uns jemand vor 30 Jahren prophezeit, dass wir irgendwann einmal gegen die 3. Mannschaft eines Vereins antreten müssten, hätten wir müde lächelnd abgewunken. Jetzt ist es – schon länger – bittere Realität. Nicht nur, dass wir gegen VfR III (!) spielen müssen, nein, wir verlieren auch noch chancenlos mit 3:9 gegen die nicht einmal in bester Aufstellung angetretene 3. Reserve des VfR.

Die Doppelumstellung brachte zumindest einen Punkt. Kreidel/Götz gewannen gegen Müller/Chabok nach 0:2 Satzrückstand noch 3:2. Die beiden anderen Doppel gingen mit 1:3 (Pietsch/Held gegen Matosic/Gödel) und 0:3 (Neiter/Herrchen gegen Karch/Fehrenbach) recht klar verloren.

Im vorderen Paarkreuz hatte Götz gegen 20.50 Uhr seine positive Bio-Kurve des Tages deutlich überschritten und unterlag nahezu wehrlos gegen Müller 1:3. Senioren, die am Beginn des 6. Lebensjahrzehntes stehen, sollten nach 20.30 Uhr keinen Sport mehr treiben. Kreidel machte es etwas besser und gab Karch in drei knapppen Sätzen das Nachsehen.

Den dritten und letzten Punkt des Abend für Igstadt holte dann Tobi Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Gödel. Das war es dann aber auch: Neiter hatte gegen Matosic beim 0:3 ebenso keine Chance wie Peter Herrchen gegen Chabok und Held gegen Fehrenbach.

Markus Kreidel lieferte sich danach noch ein packendes Match gegen Müller, führte in allen Sätzen zu hoch, um diese jeweils sicher durchbringen zu können und hatte dann im 5. Satz beim 10:12 etwas Pech. Götz musste zum letzten Einzel auf der Bank aufgeweckt werden und erwachte dann erst nach Ende des 3. Satzes, leider zu spät, um das Spiel noch herumreißen zu können.

Den Schlusspunkt setzte Pietsch mit einer 1:3 Niederlage gegen den starken Matosic, gegen dessen sicheres Blockspiel an diesem Abend kein Kraut gewachsen war.

Fazit: In dieser Form sind wir einer der Abstiegskandidaten und können nur hoffen, dass Idstein und Eibingen auch in der Rückrunde weiterhin noch schwächer spielen als wir.

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6:9 Heimniederlage gegen TV Bad Schwalbach oder Jahrhunderthalle statt Jahnhalle

Ohne unsere Nummer Zwei und Käpt’n Dr. Klaus Götz, der 30 Jahre Filmmusik aus Hollywood mit Heike, James, Newton und Howard in der Jahrhunderthalle, 200 Jahren Tischtennis-Genialität (oder eher ‚Geriatrie-Tät‘) mit Heidi, Markus, Rolf, Tobi und Peter in der Jahnhalle, den Vorzug gab, war die knappe Niederlage leider unvermeidbar.

Erschwerend kam dann noch hinzu, dass unsere beiden Youngster und hoffnungsvollen TT-Talente (Paul und Alex), von denen einer als Ersatz eingeplant war, krankheitsbedingt ebenfalls nicht dabei sein konnten.
So traten wir mit Markus Kreidel (‚bin fit), Tobi Pietsch (‚habe Migräne), Rolf Mätz (‚habe Knie), Heinz-Dirk Neiter (‚habe Achillesferse), Peter Herrchen (‚habe Hüfte und Schulter) und unserem lieben Ersatzmann Frank Mitsche (‚habe Einiges) gegen die ebenfalls zumindest im hinteren Paarkreuz mit Ersatz angetretenen Schwalbacher an.

Nach den Eingangsdoppeln stand es leider 1:2. Kreidel/Mätz konnten sich nach Anlauf-Schwierigkeiten im ersten Satz von Rolf (s.o. ‚habe Knie) dann doch sicher mit 3:1 gegen Becht/Schumacher behaupten. Unser ‚Opferdoppel‘ Pietsch/Mitsche stand gegen das Spitzendoppel Müller/Seidel erwartungsgemäß mit 0:3 auf verlorenem Posten. Leider schwächelten Neiter/Herrchen wie schon in den letzten zwei Spielen erneut und verloren trotz zweier Satzbälle im 3. Satz insgesamt mit 1:3.
Diesem Einpunkte-Rückstand liefen wir nun in der Folge ständig hinterher. Markus Kreidel behielt knapp mit 3:2 gegen Seidel die Oberhand, während sich Tobi Pietsch in einem sehr guten Spiel – zumindest in zwei der drei Sätze – zwar mit 0:3 aber eigentlich dennoch knapp gegen Müller geschlagen geben musste. In der Mitte gewann unser Oldie Rolf Mätz, der übrigens extra aus Karlsruhe für diese Spiel angereist war – hast Du das gelesen Klaus? – , sehr knapp mit 3:2 (alle gewonnenen Sätze mit 11:9) gegen Manuel Schumacher, während Heinz-Dirk Neiter mit 10:12, 10:12 und 7:11 leider in drei Sätzen verlor. Im hinteren Paarkreuz gelang Peter Herrchen gegen den Ersatzmann Klöster mit 3:1 immerhin der zweite Sieg in dieser Saison. Leider konnte Frank ‚Frankie-Boy‘ Mitsche nur im ersten Satz gegen Stefan Hartmann Paroli bieten und verlor mit 1:3.
Somit starteten wir auch in den zweiten Durchgang bei 4:5 mit dem Einpunkte-Handicap.
Markus Kreidel behielt, obwohl er wie so oft mit seiner Form, seinem Block, seinem Topspin, seinem Aufschlag und seinem ‚eigentlich alles‘ haderte, denkbar knapp im fünf Sätzen gegen Konstantin Müller die Oberhand. Die Schlüsselstelle des Spiels war dabei der 6:9 Rückstand von Markus im 5. Satz: Ein Stoppball wurde von gegnerischen Schiedsrichter nicht gegeben, übrigens eine durchaus vertretbare Entscheidung. Doch danach konnte der aufmerksame Beobachter von der Bank plötzlich erkennen, wie sich Markus wütend, aber nach außen ganz ruhig, auf seine spielerischen Fähigkeiten konzentrierte. In der Folge griff er mit seinem starken Vorhand-Topspin plötzlich jene Bälle an, die er 4 3/4 Sätze lang eher mit seinem Rückhand-Antitop defensiv über den Tisch schob. So schlug es exakt fünfmal auf der gegnerischen Plattenhälfte ein und Markus gewann ob dieser mentalen Meisterleistung letztlich verdient mit 3:2  und 11:9 im Entscheidungssatz. Im zweiten Spitzeneinzel spielte Tobi Pietsch erneut sehr stark, musste sich aber dennoch mit 1:3 der Schwalbacher Nummer 2 Uwe Seidel geschlagen geben.
Nun ruhten alle Hoffnungen auf unserem mittleren Paarkreuz, den Einpunkte-Rückstand in einen Einpunkte-Vorsprung umzuwandeln. Dabei spielte Rolf Mätz wirklich sehr stark gegen den beidhändigen Topspin-Angreifer Maximilian Becht, konnte aber leider eine Führung im ersten Satz nicht nutzen und unterlag durchaus knapp und sehr gut agierend mit 9:11, 8:11 und 10:12. Heinz-Dirk behielt mit 3:1 gegen Schumacher die Oberhand, aber es blieb mit 6:7 beim Einpunkte-Rückstand. Peter Herrchen war danach mit seinen Handicaps gegen den fast fehlerlos und variabel spielenden Stefan Hartmann mit 0:3 eigentlich ebenso chancenlos, wie Frank Mitsche mit 0:3 gegen Klöster.
Damit war die zweite 6:9 Niederlage in Folge besiegelt.

Fazit:
Der kurzzeitige Freigang von Rolf, Peter, Heidi, Tobi und Frank aus der Orthopädie-, Neurologie- und Inneren-Abteilung der HSK war ohne unseren Chefarzt Dr. Götz leider nutzlos. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fünf bei der Rückkehr in ihre Krankenhausbetten weit nach Mitternacht keinen Ärger mit den Nachtschwestern bekommen haben.

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Vermeidbare Niederlage in Schierstein

Gegen den Tabellennachbarn aus Schierstein sind wir mit berechtigten Siegerwartungen angereist, immerhin konnten wir komplett und weitgehend unverletzt antreten (sieht man von Peters Dauerverletzung ab), während der Gegner ohne Müller und Brodowy auflief. Leider erfüllten sich die Erwartungen nicht, die Niederlage fiel mit 6:9 dann aber nach über 3 Stunden Spielzeit knapp aus:

Die Doppel liefen bereits unglücklich. Lediglich Kreidel/Mätz bestätigten ihre derzeit gute Form und besiegten Sundermann/Burk in 4 Sätzen. Die Siegesserie von Neiter/Herrchen riss allerdings erneut, Ziegler/Katzenmeier zeigten sich in guter Form und gewannen 3:1. Knapp in 5 Sätzen unterlagen Götz/Pietsch gegen das Schiersteiner Spitzendoppel Thiele/Franz, bei dem vor allem Franz mit nahezu fehlerlosem Spiel glänzte.

Der erste Durchgang im vorderen Paarkreuz konnte mit zwei Fünfsatzspielen ausgeglichen gestaltet werden: Götz verlor 9:11 im 5. Satz gegen Thiele, schlug sich aber diesmal achtbar, nachdem die letzten Duelle mit Thiele regelmäßig deutlich verloren gegangen waren. Kreidel hingegen tat sich überraschend schwer gegen Sundermann und musste sich im Entscheidungssatz schwer strecken, um noch den Sieg einzufahren.

In der Mitte glänzte Tobi Pietsch mit einer laufstarken Leistung gegen Materialspieler Burk mit 3:0, während Rolf Mätz trotz starker Abwehrleistung auf Grund leichter Schupffehler (unforced errors) in 4 Sätzen gegen Katzenmeier unterlag.

Im hinteren Paarkreuz lieferten sich Neiter und Ziegler ein packendes Match, bei dem Heidi nach verlorenem ersten Satz die Durchgänge 2-4 mit 11:9, 14:12 und 12:10 für sich entschied und damit gute Nerven und ruhige Hand am Ende bewies. Peter musste einmal mehr erleben, dass Angriffstischtennis ohne Vorhand nur schwer möglich ist. Gleichwohl konnte er Satz 2 für sich entscheiden, im 3. und 4. Satz setzte sich Franz aber dann doch durch.

Damit ging es mit deutlichem Rückstand in Runde 2. Markus war an diesem Abend mental nicht in der Lage, dem schnörkellosen Spiel von Thiele erfolgreich zu begegnen, eine Vielzahl von Aufschlagfehlern in jedem Satz taten ihr übriges, ein kurzes Aufbäumen mit dem Gewinn von Satz 3 änderte nichts an der deutlichen Niederlagen. Götz führte scheinbar sicher mit 2:0 gegen Sundermann, Konditionsschwächen führten aber rasch zum Satzausgleich; im 5. Satz behielt er mit etwas Glück am Ende den Punkt in der Hand.

Tobi Pietsch konnte anschließend mit erneut guter Leistung und einem 3:1 Sieg gegen Katzenmeier die Partie wieder spannend halten, es stand auf einmal 6:6 und alles war wieder offen. Rolf war gegen das Noppengeschiebe von Burk allerdings – nachvollziehbar lustlos – aber auch chancenlos, sodass der Gegner vor den letzten beiden Einzeln wieder mit einem Punkt vorne lag.

Heidi Neiter lieferte gegen Franz ein gutes Spiel, verlor aber mit Pech 11:13 den 3. Satz und ärgerte sich anschließend zu viel über die Handaufschäge seines Gegners. Mit einem 3:1 Sieg zog Schierstein auf 8:6 davon. Im letzten Einzel konnte Peter gegen Peter (Ziegler) nicht mehr ausgleichen und die 6:9 Niederlage war perfekt.

Das Beste war wie immer der Ausklang im Yesterday, unserer Lieblingskneipe, mit lauter Rockmusik und Pizza.

Wir freuen uns auf die Revanche in der Rückrunde zu Hause. Im Übrigen bleibt es bei dem knappen Abstand zu den Abstiegsrängen. Das Restprogramm gegen Bad Schwalbach zu Hause und beim VfR III lässt aber noch auf den ein oder anderen Punkt hoffen.

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