Archiv der Kategorie: 1. Herren

Nur am Rande dabei und doch mittendrin – Unnötiges 8:8 gegen TV Eibingen

Etwas Wehmut ist schon dabei, wenn man seinem Team aus verschiedenen Gründen aktuell spielerisch nicht helfen kann den Klassenerhalt zu sichern. Aber mental versuche ich zumindest bei jedem Heimspiel meine Jungs von jenseits der Spielfeldumrandung zu unterstützen. Galt es doch gestern, wichtige Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Der Gegner hieß TV Eibingen, der in der Vorrunde nur einen einzigen Punkt geholt, aber die ersten beiden Spiele der Rückrunde bereits gewonnen hatte. Unser Team trat im Prinzip in Bestbesetzung (mit dem besten Spieler der Zweiten, Oli Held) an. Als ich ca. 10 Minuten nach Spielbeginn in die Halle kam (sorry Jungs) und Oli fragte wie es aussieht, sagte dieser ‚Gut, beide Doppel haben den ersten Satz gewonnen!‘. Es schien also alles nach Plan zu laufen. Unser Einser-Doppel Kreidel/Mätz gewann ziemlich ungefährdet mit 3:1 gegen Schäfer/Jäck. Unser Doppel Götz/Pietsch startete ebenfalls vielversprechend, musste sich aber noch den ersten gewonnen Satz im zweiten knapp mit 11:13 gegen Bendiek/Lebensky V. beugen. Danach lief nur noch wenig zusammen und es hieß am Ende 1:3. Unser 3er-Doppel Neiter/Held startete ebenfalls verheißungsvoll mit 11:9 im ersten Satz. In der Folge sollte beide aber das gleiche Schicksal wie Götz/Pietsch ereilen. Mit 1:3 ging das Doppel gegen Lebensky U./Kadhim verloren.

TTR-Tiefpunkt

Markus Kreidel, der so lange meine Erinnerung der letzten Jahre zurückreicht, meist sehr passiv mit seinem Rückhand-Anti-Spiel agierte und diese Spielweise von gelegentlichen ungenauen Vorhand-Topspins und passend dazu lauten Unmutsbekundungen unterbrach, schien wie ausgewechselt und fertigte Viktor Schäfer chancenlos mit knallharten Vorhandschlägen 11:2, 11:5 und 11:6 ab. Auch die sich sonst oft einschleichende Lässigkeit bei hoher Führung war dieses Mal nicht festzustellen. Als ich Markus nach dem Spiel fragte, wo die Wandlung plötzlich herkommt, war seine Antwort verblüffend einfach. ‚Ich bin mit meinem TTR-Wert inzwischen auf einem absoluten Tiefpunkt angekommen und das will ich nicht akzeptieren!‘, so Markus. Dass sein Sohn Moritz inzwischen 100 TTR-Werte vor ihm liegt, mag ihn in der Winterpause und beim langen Nachdenken in der Langlauf-Loipe die letzten Wochen zusätzlich angespornt haben. Apropos Tiefpunkt: Dafür sollte später auch ein Spieler von Eibingen sehr unrühmlich sorgen, doch dazu später mehr.

Nach dem 2:2 Zwischenstand war nun der Einsatz unseres Käpt’ns gefragt. Er musste gegen die Nummer 1 von Eibingen, Robert Bendiek, antreten. Um meinerseits wenigstens minimal aktiv ins Spielgeschehen einzugreifen, begab ich mich auf den Stuhl des Unparteiischen, um das Spiel meines Freundes Klaus zu zählen. Offenbar ob dieser Tatsache beflügelt, gewann er doch recht klar mit vielen guten und sehr aggressiven Vorhand- und Rückhand-Topspins mit 3:1. Nachdem anschließend Tobi Pietsch mit 3:2 Vincent Labensky niederrang und Heinz-Dirk Neiter im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich erleichtert aufspielte und – zwar in den Sätzen knapp – aber dennoch mit 3:0 gegen Steffen Jäck gewann, schien beim Stande von 5:2 für unser Team alles nach Plan zu laufen. Oldie Rolf Mätz war nun gefragt, der gegen den Ersatzmann von EIbingen, die Nummer 2 der Zweiten, Armin Kadhim, anzutreten hatte. Rolfs Pech, dass Kadhim exakt nur zwei sehr unorthodoxe Schläge beherrscht. Ein Rückhand-Stocherball mit langen Noppen, den er auch von der Vorhand spielt und bei entsprechender Gelegenheit einen Vorhand-Schuss. Rolf hasst diese Spielweise wie die Pest und konnte seinerseits mangels fehlendem eigenen Angriffsball der Spielweise nichts entgegensetzen. Er mühte sich redlich, verlor aber am Ende mit 9:11, 6:11 und 10:12.
Leider erwischte auch unser Oli keinen guten Tag und hatte keine Chance gegen den sicherlich nicht mit Fairness-Pokalen überschütteten Spieler Udo Labensky. Nachdem bis hierher bereits einige Spieler von Eibingen mit verschiedenen Provokationen glänzten, sollte jener Udo Labensky gegen Ende des Spiel wirklich jede Beherrschung verlieren und sehr unfair agieren mit Reinrufen ins Spiel, mit Bravo-Rufen bei Füchsen, ständig falsche Aufschläge monierend und mit Beschimpfungen unserer Spieler. Auch meine Deeskalationsversuche von außen blieben ohne Erfolg. So macht ein TT-Abend nicht wirklich Spaß! Schade, dass sich manche TT-Spieler einfach nicht im Griff haben.

Beim Zwischenstand 5:4 war nun der wiedererstarkte und voll motivierte Markus an der Reihe. Und wie konnte es an diesem Abend anders sein: Er schickte auch Robert Bendiek mit dreimal 11:6 chancenlos vom Tisch. Klaus Götz, der wirklich einen sehr guten Tag erwischt hatte, konnte sowohl kämpferisch wie spielerisch überzeugen und hatte beim 10:9 im 5. Satz gegen Viktor Schäfer Matchball bei eigenem Aufschlag. Leider entschied er sich in dieser Situation aber für die falsche Aufschlagvariante, die sein Gegner mit einem direkten Vorhandtopspin-Return quittierte. Damit verlor Klaus etwas unglücklich mit 11:13 im 5. Satz. Nachdem auch Tobi Pietsch, noch etwas von einer gerade überstandenen Magen-Darm-Grippe geschwächt, ebenfalls im 5. Satz gegen Steffen Jäck verlor, war das Match bei 6:6 wieder ausgeglichen. Aber auf Heinz-Dirk Neiter, der in der letzten Zeit viel Balast abgeworfen hat, war Verlaß. Er gewann mit gutem Angriffs- und Blockspiel gegen Lebensky V. locker und leichtfüßig mit 3:0. Rolf Mätz musste nun gegen den schon oben unrühmlich erwähnten Udo Labensky antreten und fertigte diesen glatt mit 3:0 ab. Dabei ließ sich Rolf auch nicht von Labenskys minutenlangen Beschimpfungen in Richtung Oli Held am Nachbartisch im letzten Satz aus der Ruhe bringen. Ob das wohl seiner schon ganz langsam beginnenden Altersmilde geschuldet ist?

Somit schien unser Team mit 8:6 wieder auf der Siegerstraße zu sein. Leider knüpfte im letzten Einzel Oli nahtlos an seine Leistung des ersten Einzels an und hatte mit 0:3 gegen den Materialspieler Kadhim keine Chance.
Also musste und sollte es unser Spitzendoppel Kreidel/Mätz gegen Bendiek/Lebensky V. richten. Es war und blieb zwar ein knappes Spiel, aber letztlich gewannen sportlich verdient das Eibinger Doppel mit 3:1, allerdings nicht ohne eine wirklich unnötige letzte Provokation von Bendiek: Er kommentierte beim Stande 9:10 im letzten Satz, als Rolf den Schläger nach einem Fuchs etwas verärgert kurz auf seine eigene Tischhälfte fallen ließ, dies provozierend fragend mit dem Wort: ‚Aufgabe?‘

Fazit dieses langen und wenig amüsanten TT-Abends
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Eine gegnerische Mannschaft, die ständig provoziert hat und auf die man verzichten kann.
Ein Punkt, der eindeutig zu wenig ist.
Eine sehr gute Leistung unserer Nummern 1-4, die hoffen lassen.
Eine eklatante Doppelschwäche, an der es zu arbeiten gilt, ggf. mit Umstellungen.
Ein super Wirt Dirk in unserem Vereinslokal Kladderadatsch, der uns auch gegen Mitternacht noch bekocht hat.

Ich bin sicher Jungs, dass Ihr im Abstiegskampf besteht. Ich werde weiterhin als Randnotiz(-Schreiber), aber trotzdem mittendrin bei Euch sein. Die nächsten lösbaren Heimspiel-Aufgaben mit Oberjosbach und Nordenstadt folgen schon in zwei, bzw. drei Wochen!

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Erste Herren mit 5:9 Niederlage gegen Lorchhausen

Betrachtet man die Tabellensituation von Lorchhausen und uns, liegen wir beide aktuell auf Rang 3. Wir allerdings nur „von unten“. Trotzdem hatten wir die schwache Hoffnung, evtl. einen Punkt aus Lochhausen zu entführen. Hätte auch fast geklappt…

Wir traten diesmal wieder mit Youngster Paul Berg an und drückten damit unseren Altersschnitt auf U50. Lorchhausen konterte unsere Jugendtruppe eiskalt, indem sie in Bestbesetzung antraten. Es kam, was kommen musste: nämlich zuerst die Doppel.
Hier hatten wir auf der langen Hinreise ausführlich Gelegenheit, sämtliche taktischen Kombinationen durchzuspielen. Dabei kamen auch die legendären Doppel(miss)erfolge unseres Käpt’ns Klaus Götz nicht zu kurz, vor allem seine gefürchteten VH-Flips (die vor allem vom eigenen Doppelpartner gefürchtet werden!). Letztlich war nur Heinz-Dirk Neiter nervenstark genug, das Doppelwagnis mit Klaus einzugehen.

Unser Doppel-1 Kreidel/Mätz hatte im Spiel gegen Kneissl/Weiler etwas Probleme, konnte aber in jeweils knappen Sätzen einen 3:1 Sieg sicherstellen. Ähnlich lief es beim „Opferdoppel“ Götz/Neiter gegen das gegnerische Einser-Doppel Baier/Weiler, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Im Duell der 3er-Doppel fanden unsere Jüngsten Pietsch/Berg kein Mittel gegen die routinierteren Hoffmann/Strauch und verloren glatt mit 0:3.

Vorne hatte Wintersportler Markus Kreidel nach 14 Tagen Langlauf noch Probleme, sich ohne Loipe im freien Raum zu positionieren. Er stand oft schlecht zum Ball und traf die Pille nicht richtig, sodass er gegen Bernhard Weiler trotz reichlich vorhandener Satzbälle eine 1:3 Niederlage hinnehmen musste.
Besser machte es Klaus Götz, der sich gegen Gregor Baier in engen Sätzen einen 3:1 Sieg erkämpfte.

In der Mitte musste Heinz-Dirk Neiter sein Spiel gegen Mario Kneissl mit angebrochenem Schläger zu Ende spielen, da sein Ersatzschläger mit anderen Belägen beklebt war. Er verlor in 3 äußerst knappen Sätzen. Glücklicherweise hatte sein Gegner Mario Kneissl TT-Kleber dabei, sodass Heinz-Dirk seine Beläge nach dem Spiel auf das Ersatzholz umkleben konnte.
Tobi Pietsch schien gegen Dominick Hoffmann auf verlorenem Posten zu stehen. Er verlor die ersten beiden Sätze deutlich und lag auch in Satz 3 zurück, ehe er diesen noch drehen konnte und in der Verlängerung gewann. Danach lief es bei seinem Gegner nicht mehr, Tobi gewann in 3:2 Sätzen.

Im hinteren Paarkreuz überraschte Paul Berg in seinem Spiel gegen Abwehrer Markus Strauch mit couragierten Topspins und trockenen VH-Schüssen. In engen Sätzen behielt er die Nerven und gewann mit 3:1 Sätzen. Dabei beendete er taktisch klug Satz 2 und den letzten Satz mit seinem Spezialschlag: ein als VH-Topspin getarnter, ultrakurzer Stoppball, in Fachkreisen auch als „deadly fox“ bekannt.
Durch den Sieg von Paul hatten wir zum wiederholten Male den Spielstand ausgeglichen. Ein Sieg von Rolf Mätz (eigentlich hinten eine sichere Bank) gegen den nicht gerade als „Abwehrtöter“ bekannten Klaus Weiler schien nur Formsache zu sein. Doch leider hatte Rolf an diesem Tag vergessen, seine Form mit in die TT-Tasche zu packen und gab das Spiel in 2:3 Sätzen verloren.

Markus Kreidel haderte gegen Gregor Baier weiterhin mit seiner Trefferquote, konnte sich aber im 5. Satz zusammenreißen und einen 3:2 Sieg einfahren. Damit hatten wir beim 5:5 Zwischenstand erneut ausgeglichen. Das sollte es aber für uns gewesen sein.
Klaus Götz konnte dem schnellen Spiel von Bernhard Weiler nichts entgegensetzen und verlor deutlich mit 0:3 Sätzen.

Auch Tobi Pietsch fand gegen Mario Kneissl kein taktisches Mittel, erkämpfte sich einen Satz in der Verlängerung, musste aber eine 1:3 Niederlage quittieren.
Heinz-Dirk Neiter hatte gegen Dominick Hoffmann mit seinem frisch geklebten Ersatzschläger vermeintlich eine unkontrollierbare Rakete in der Hand. Folgerichtig verlor auch er mit 1:3 Sätzen.

Den Schlussakkord setzte Rolf Mätz gegen Markus Strauch, als er nahtlos an die Leistung aus seinem ersten Einzel anknüpfte. Lohn des „duften TT-Abends“ für Rolf war ebenfalls eine 1:3 Niederlage.

Einziger „Vorteil“ des vorzeitigen Spielendes: wir schafften es gerade noch rechtzeitig um 23:30 Uhr ins „Knossos“ und konnten dort bei Speis und Trank mal ganz „anner Theme“ besprechen als z.B. das wenig erheiternde Thema „TT in Igstadt, wieso so schlecht und doch immer wieder versucht?“.

Fazit: Am Freitag gegen Eibingen muss es besser laufen. Obwohl Eibingen mit 4:0 Punkten in der Rückrunde gestartet ist, wir dagegen mit 0:4 Punkten. Aber irgendwann reißt jede Serie…

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Deftige Niederlage gegen Klarenthal II

Der Beginn der Rückrunde knüpfte nahtlos an die verkorkste Vorrunde an. Spitzenspieler Markus Kreidel weilte noch im Winterurlaub, eine Verlegung scheiterte an der Zustimmung des Gegners und Peter Herrchen konnte ebenfalls verletzungsbedingt nicht antreten. Damit war gegen die mit Budnicki und Gros im vorderen Paarkreuz stark aufgestellte Klarenthaler Reserve nichts auszurichten:

In den Doppeln konnten Mätz/Held gegen Prosen/Chaudry lediglich einen Satz gewinnen, leider ging der 3. Satz nach 9:5 Führung unglücklich verloren. Pietsch/Berg lieferten dem Klarenthaler Spitzendoppel Gros/Lang einen guten Kampf und unterlagen aber ebenfalls 1:3. Chancenlos waren hingegen Götz/Neiter gegen Budnicki/Schleider.

Im vorderen Paarkreuz konnte Götz zwar den ersten Satz gegen Budnicki gewinnen, brachte dann aber in den weiteren Sätzen nahezu keinen Aufschlag des Gegners ins Feld und gab die nachfolgenden drei Sätze ab. Pietsch schlug sich tapfer gegen Gros, Sätze 2 und 3 (jeweils 9:11) hätten mit etwas Glück auch anders ausgehen können.

In der Mitte war Rolf Mätz gegen den locker aufspielenden Lang ebenfalls machtlos; hingegen gewann Neiter nach gutem Spiel vor allem im Entscheidungssatz 3:2 gegen Prosen.

Im hinteren Paarkreuz überzeuge Oli Held mit einem 3:1 Sieg gegen Schleider, Paul Berg hingegen griff gegen Chaudry zu ungestüm an und hatte gegen das routinierte Blockspiel seines Gegners wenig Chancen.

Das vordere Paarkreuz schloss den „duften“ Abend dann mit zwei 0:3 Niederlagen zu der insgesamt verdienten 2:9 Niederlage ab.

In der Verfassung wird es eng mit dem Klassenerhalt. Wenn gegen die wiedererstarkten Eibinger im Rückspiel zu Hause nicht gewonnen wird, droht der erstmalige Abstieg in die Bezirksklasse.

 

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Peinliche Niederlage zum Abschluss der Vorrunde

Hätte uns jemand vor 30 Jahren prophezeit, dass wir irgendwann einmal gegen die 3. Mannschaft eines Vereins antreten müssten, hätten wir müde lächelnd abgewunken. Jetzt ist es – schon länger – bittere Realität. Nicht nur, dass wir gegen VfR III (!) spielen müssen, nein, wir verlieren auch noch chancenlos mit 3:9 gegen die nicht einmal in bester Aufstellung angetretene 3. Reserve des VfR.

Die Doppelumstellung brachte zumindest einen Punkt. Kreidel/Götz gewannen gegen Müller/Chabok nach 0:2 Satzrückstand noch 3:2. Die beiden anderen Doppel gingen mit 1:3 (Pietsch/Held gegen Matosic/Gödel) und 0:3 (Neiter/Herrchen gegen Karch/Fehrenbach) recht klar verloren.

Im vorderen Paarkreuz hatte Götz gegen 20.50 Uhr seine positive Bio-Kurve des Tages deutlich überschritten und unterlag nahezu wehrlos gegen Müller 1:3. Senioren, die am Beginn des 6. Lebensjahrzehntes stehen, sollten nach 20.30 Uhr keinen Sport mehr treiben. Kreidel machte es etwas besser und gab Karch in drei knapppen Sätzen das Nachsehen.

Den dritten und letzten Punkt des Abend für Igstadt holte dann Tobi Pietsch mit einem klaren 3:0 Sieg gegen Gödel. Das war es dann aber auch: Neiter hatte gegen Matosic beim 0:3 ebenso keine Chance wie Peter Herrchen gegen Chabok und Held gegen Fehrenbach.

Markus Kreidel lieferte sich danach noch ein packendes Match gegen Müller, führte in allen Sätzen zu hoch, um diese jeweils sicher durchbringen zu können und hatte dann im 5. Satz beim 10:12 etwas Pech. Götz musste zum letzten Einzel auf der Bank aufgeweckt werden und erwachte dann erst nach Ende des 3. Satzes, leider zu spät, um das Spiel noch herumreißen zu können.

Den Schlusspunkt setzte Pietsch mit einer 1:3 Niederlage gegen den starken Matosic, gegen dessen sicheres Blockspiel an diesem Abend kein Kraut gewachsen war.

Fazit: In dieser Form sind wir einer der Abstiegskandidaten und können nur hoffen, dass Idstein und Eibingen auch in der Rückrunde weiterhin noch schwächer spielen als wir.

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6:9 Heimniederlage gegen TV Bad Schwalbach oder Jahrhunderthalle statt Jahnhalle

Ohne unsere Nummer Zwei und Käpt’n Dr. Klaus Götz, der 30 Jahre Filmmusik aus Hollywood mit Heike, James, Newton und Howard in der Jahrhunderthalle, 200 Jahren Tischtennis-Genialität (oder eher ‚Geriatrie-Tät‘) mit Heidi, Markus, Rolf, Tobi und Peter in der Jahnhalle, den Vorzug gab, war die knappe Niederlage leider unvermeidbar.

Erschwerend kam dann noch hinzu, dass unsere beiden Youngster und hoffnungsvollen TT-Talente (Paul und Alex), von denen einer als Ersatz eingeplant war, krankheitsbedingt ebenfalls nicht dabei sein konnten.
So traten wir mit Markus Kreidel (‚bin fit), Tobi Pietsch (‚habe Migräne), Rolf Mätz (‚habe Knie), Heinz-Dirk Neiter (‚habe Achillesferse), Peter Herrchen (‚habe Hüfte und Schulter) und unserem lieben Ersatzmann Frank Mitsche (‚habe Einiges) gegen die ebenfalls zumindest im hinteren Paarkreuz mit Ersatz angetretenen Schwalbacher an.

Nach den Eingangsdoppeln stand es leider 1:2. Kreidel/Mätz konnten sich nach Anlauf-Schwierigkeiten im ersten Satz von Rolf (s.o. ‚habe Knie) dann doch sicher mit 3:1 gegen Becht/Schumacher behaupten. Unser ‚Opferdoppel‘ Pietsch/Mitsche stand gegen das Spitzendoppel Müller/Seidel erwartungsgemäß mit 0:3 auf verlorenem Posten. Leider schwächelten Neiter/Herrchen wie schon in den letzten zwei Spielen erneut und verloren trotz zweier Satzbälle im 3. Satz insgesamt mit 1:3.
Diesem Einpunkte-Rückstand liefen wir nun in der Folge ständig hinterher. Markus Kreidel behielt knapp mit 3:2 gegen Seidel die Oberhand, während sich Tobi Pietsch in einem sehr guten Spiel – zumindest in zwei der drei Sätze – zwar mit 0:3 aber eigentlich dennoch knapp gegen Müller geschlagen geben musste. In der Mitte gewann unser Oldie Rolf Mätz, der übrigens extra aus Karlsruhe für diese Spiel angereist war – hast Du das gelesen Klaus? – , sehr knapp mit 3:2 (alle gewonnenen Sätze mit 11:9) gegen Manuel Schumacher, während Heinz-Dirk Neiter mit 10:12, 10:12 und 7:11 leider in drei Sätzen verlor. Im hinteren Paarkreuz gelang Peter Herrchen gegen den Ersatzmann Klöster mit 3:1 immerhin der zweite Sieg in dieser Saison. Leider konnte Frank ‚Frankie-Boy‘ Mitsche nur im ersten Satz gegen Stefan Hartmann Paroli bieten und verlor mit 1:3.
Somit starteten wir auch in den zweiten Durchgang bei 4:5 mit dem Einpunkte-Handicap.
Markus Kreidel behielt, obwohl er wie so oft mit seiner Form, seinem Block, seinem Topspin, seinem Aufschlag und seinem ‚eigentlich alles‘ haderte, denkbar knapp im fünf Sätzen gegen Konstantin Müller die Oberhand. Die Schlüsselstelle des Spiels war dabei der 6:9 Rückstand von Markus im 5. Satz: Ein Stoppball wurde von gegnerischen Schiedsrichter nicht gegeben, übrigens eine durchaus vertretbare Entscheidung. Doch danach konnte der aufmerksame Beobachter von der Bank plötzlich erkennen, wie sich Markus wütend, aber nach außen ganz ruhig, auf seine spielerischen Fähigkeiten konzentrierte. In der Folge griff er mit seinem starken Vorhand-Topspin plötzlich jene Bälle an, die er 4 3/4 Sätze lang eher mit seinem Rückhand-Antitop defensiv über den Tisch schob. So schlug es exakt fünfmal auf der gegnerischen Plattenhälfte ein und Markus gewann ob dieser mentalen Meisterleistung letztlich verdient mit 3:2  und 11:9 im Entscheidungssatz. Im zweiten Spitzeneinzel spielte Tobi Pietsch erneut sehr stark, musste sich aber dennoch mit 1:3 der Schwalbacher Nummer 2 Uwe Seidel geschlagen geben.
Nun ruhten alle Hoffnungen auf unserem mittleren Paarkreuz, den Einpunkte-Rückstand in einen Einpunkte-Vorsprung umzuwandeln. Dabei spielte Rolf Mätz wirklich sehr stark gegen den beidhändigen Topspin-Angreifer Maximilian Becht, konnte aber leider eine Führung im ersten Satz nicht nutzen und unterlag durchaus knapp und sehr gut agierend mit 9:11, 8:11 und 10:12. Heinz-Dirk behielt mit 3:1 gegen Schumacher die Oberhand, aber es blieb mit 6:7 beim Einpunkte-Rückstand. Peter Herrchen war danach mit seinen Handicaps gegen den fast fehlerlos und variabel spielenden Stefan Hartmann mit 0:3 eigentlich ebenso chancenlos, wie Frank Mitsche mit 0:3 gegen Klöster.
Damit war die zweite 6:9 Niederlage in Folge besiegelt.

Fazit:
Der kurzzeitige Freigang von Rolf, Peter, Heidi, Tobi und Frank aus der Orthopädie-, Neurologie- und Inneren-Abteilung der HSK war ohne unseren Chefarzt Dr. Götz leider nutzlos. Bleibt nur zu hoffen, dass die Fünf bei der Rückkehr in ihre Krankenhausbetten weit nach Mitternacht keinen Ärger mit den Nachtschwestern bekommen haben.

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Vermeidbare Niederlage in Schierstein

Gegen den Tabellennachbarn aus Schierstein sind wir mit berechtigten Siegerwartungen angereist, immerhin konnten wir komplett und weitgehend unverletzt antreten (sieht man von Peters Dauerverletzung ab), während der Gegner ohne Müller und Brodowy auflief. Leider erfüllten sich die Erwartungen nicht, die Niederlage fiel mit 6:9 dann aber nach über 3 Stunden Spielzeit knapp aus:

Die Doppel liefen bereits unglücklich. Lediglich Kreidel/Mätz bestätigten ihre derzeit gute Form und besiegten Sundermann/Burk in 4 Sätzen. Die Siegesserie von Neiter/Herrchen riss allerdings erneut, Ziegler/Katzenmeier zeigten sich in guter Form und gewannen 3:1. Knapp in 5 Sätzen unterlagen Götz/Pietsch gegen das Schiersteiner Spitzendoppel Thiele/Franz, bei dem vor allem Franz mit nahezu fehlerlosem Spiel glänzte.

Der erste Durchgang im vorderen Paarkreuz konnte mit zwei Fünfsatzspielen ausgeglichen gestaltet werden: Götz verlor 9:11 im 5. Satz gegen Thiele, schlug sich aber diesmal achtbar, nachdem die letzten Duelle mit Thiele regelmäßig deutlich verloren gegangen waren. Kreidel hingegen tat sich überraschend schwer gegen Sundermann und musste sich im Entscheidungssatz schwer strecken, um noch den Sieg einzufahren.

In der Mitte glänzte Tobi Pietsch mit einer laufstarken Leistung gegen Materialspieler Burk mit 3:0, während Rolf Mätz trotz starker Abwehrleistung auf Grund leichter Schupffehler (unforced errors) in 4 Sätzen gegen Katzenmeier unterlag.

Im hinteren Paarkreuz lieferten sich Neiter und Ziegler ein packendes Match, bei dem Heidi nach verlorenem ersten Satz die Durchgänge 2-4 mit 11:9, 14:12 und 12:10 für sich entschied und damit gute Nerven und ruhige Hand am Ende bewies. Peter musste einmal mehr erleben, dass Angriffstischtennis ohne Vorhand nur schwer möglich ist. Gleichwohl konnte er Satz 2 für sich entscheiden, im 3. und 4. Satz setzte sich Franz aber dann doch durch.

Damit ging es mit deutlichem Rückstand in Runde 2. Markus war an diesem Abend mental nicht in der Lage, dem schnörkellosen Spiel von Thiele erfolgreich zu begegnen, eine Vielzahl von Aufschlagfehlern in jedem Satz taten ihr übriges, ein kurzes Aufbäumen mit dem Gewinn von Satz 3 änderte nichts an der deutlichen Niederlagen. Götz führte scheinbar sicher mit 2:0 gegen Sundermann, Konditionsschwächen führten aber rasch zum Satzausgleich; im 5. Satz behielt er mit etwas Glück am Ende den Punkt in der Hand.

Tobi Pietsch konnte anschließend mit erneut guter Leistung und einem 3:1 Sieg gegen Katzenmeier die Partie wieder spannend halten, es stand auf einmal 6:6 und alles war wieder offen. Rolf war gegen das Noppengeschiebe von Burk allerdings – nachvollziehbar lustlos – aber auch chancenlos, sodass der Gegner vor den letzten beiden Einzeln wieder mit einem Punkt vorne lag.

Heidi Neiter lieferte gegen Franz ein gutes Spiel, verlor aber mit Pech 11:13 den 3. Satz und ärgerte sich anschließend zu viel über die Handaufschäge seines Gegners. Mit einem 3:1 Sieg zog Schierstein auf 8:6 davon. Im letzten Einzel konnte Peter gegen Peter (Ziegler) nicht mehr ausgleichen und die 6:9 Niederlage war perfekt.

Das Beste war wie immer der Ausklang im Yesterday, unserer Lieblingskneipe, mit lauter Rockmusik und Pizza.

Wir freuen uns auf die Revanche in der Rückrunde zu Hause. Im Übrigen bleibt es bei dem knappen Abstand zu den Abstiegsrängen. Das Restprogramm gegen Bad Schwalbach zu Hause und beim VfR III lässt aber noch auf den ein oder anderen Punkt hoffen.

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Klare Niederlage der 1ten Herrenmannschaft gegen TV Wehen

Gegen den TV Wehen, neben der 2ten Mannschaft des VfR Wiesbaden Favorit auf den Aufstieg in unserer Klasse waren wir chancenlos. Die Niederlage fiel zwar etwas zu hoch aus (2 Spiele verloren wir im 5ten Satz mit 11.9,
Ein Spiel mit 11:8 im 5ten Satz), eine reelle Chance auch nur auf ein Unentschieden hatten wir aber nicht, obwohl wir mit allen 6 Stammspielern angetreten waren.

Den einzigen Sieg holten Markus Kreidel und Rolf Mätz im Doppel gegen Manhart/Beckmann. Alle anderen Doppel und Einzel wurden mehr oder weniger klar verloren. Nur Heinz-Dirk Neiter, Tobi Pietsch und Peter Herrchen hatten die Möglichkeit das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

 

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1. Herren gewinnen überraschend in Nordenstadt

Einen vor Saisonbeginn nicht unbedingt erwarteten Sieg konnten wir gegen die dritte Mannschaft von Nordenstadt einfahren. Begünstigt wurde der Sieg allerdings durch den Umstand, dass unser Gegner ohne Pund, Wirbs und Klose und damit nicht in Bestbesetzung antreten konnte:

Die im Spiel gegen Idstein noch schwächelnden Doppel zeigten sich stark verbessert. Kreidel/Mätz besiegten Schubert/Gundert deutlich in 3 Sätzen, Götz/Pietsch ließen dem Spitzendoppel der Nordenstädter, Henger/Menger ebenfalls keinen Stich und gewannen mit dem gleichen Ergebnis, im Schlusssatz 11:1. Ihre weiße Weste behielten Neiter/Herrchen, die im fünften Satz aber all ihre Routine aufbieten mussten, um am Ende mit 11:9 die Nase vorne zu haben.

Mit dem beruhigenden 3:0 im Rücken ging es in die Spitzeneinzel. Götz gewann mit Ausnahme des verlorenen zweiten Satzes sicher mit 3:1 gegen Henger und erhöhte die Führung auf 4:0. Das erwartete 5:0 blieb allerdings aus, zeigte sich Markus Kreidel gegen Schubert phlegmatisch und ohne Angriffslust, wobei der Gegner aber auch clever und unbeeindruckt gegen das Material von Markus aufspielte und deshalb verdient deutlich mit 3:0 die Oberhand behielt.

Rolf Mätz – nach weitgehend überstandener Knieverletzung – zeigte gegen den talentierten Garbe in den ersten beiden Sätzen ein gutes Spiel und ging 2:0 in Führung. Nachdem der dritte Satz trotz Führung etwas unglücklich 9:11 verloren gegangen war, schien der Gegner bei einer 6:2 Führung von Rolf im vierten Satz schon aufgegeben zu haben. Vier leichte Fehler von Rolf – unforced errors – kippten aber das Spiel, Rolf verlor trotz Matchball den Satz 11:13 und hatte dann leider im Schlusssatz keine Körner mehr.

Demgegenüber zeigte sich Tobi Pietsch von seiner Handverletzung gut erholt und schlug mit teilweise bemerkenswerten Ballwechseln aus der Halbdistanz Menger sicher mit 3:0.

Im hinteren Paarkreuz unterlag Peter Herrchen die ersten beiden Sätze denkbar knapp gegen Eckhardt jeweils in der Verlängerung, im letzten Satz hatte sich der Gegner auf die auf Grund Schulterverletzung von Peter quasi fehlende Vorhand eingestellt und gewann diesen Satz dann deutlich. Übermäßig spannend gestaltete sich das Match zwischen Dirk Neiter und Gundert, nachdem der 2., 3. und 4. Satz jeweils mit verteilten Rollen 13:11 endete. Im letzten Satz konnte Dirk sich dann zum Glück rechtzeitig absetzen und 11:7 gewinnen.

Im Spitzeneinzel ließ Markus dann Henger keine Chance. Nach deutlich gewonnenen Sätzen 1 und 2 gab Henger im dritten Satz beim Stand von 5:0 für Markus entnervt auf. Damit war eine scheinbar sichere 7:3 Führung hergestellt. Götz verlor aber dann ebenfalls gegen Schubert 1:3, der mit guten Auf- und Rückschlägen und etwas Glück im ersten und dritten Satz (jeweils 11:9) den besseren Tag erwischt hatte.

Mit zwei Niederlagen im mittleren Paarkreuz schmolz der Vorsprung auf 7:6: Mätz unterlag auch Menger, der Rolf beim 3:0 mit sicheren Schupftopspins keine Chance ließ. Garbe und Pietsch lieferten sich beim Aufschlag-Rückschlag Festival einen heißen Kampf, bei dem Garbe mit 3:1 das bessere Ende für sich hatte.

Das hintere Paarkreuz musste es dann richten. Dabei strapazierte erneut Dirk unsere Nerven über Gebühr und lag schnell 0:2 hinten. Danach lief es aber auf einmal wesentlich besser, die Sätze 3 und 4 gingen ebenso klar an Dirk. Im 5. Satz konnte Dirk dann mit etwas Glück 14:12 das Spiel für sich entscheiden. Peter Herrchen legte den 9. Punkt nach. Der 3:1 Sieg war in den Sätzen 3 und 4 deutlich und verdient, sodass die Nervenanspannung im Schlussdoppel entfallen konnte.

Mit diesem Sieg sind wir derzeit im gesicherten Mittelfeld und von den Abstiegsrängen dieses Jahr um einiges entfernt. Mit durchaus möglichen Siegen in Bestbesetzung gegen Klarenthal und Oberjosbach wären wir sogar im vorderen Drittel der Tabelle.

Am nächsten Freitag stellt sich mit Wehen der verlustpunktfreie Tabellenzweite aus Wehen vor, ein anderes Kaliber als die beiden letzten Gegner.

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TVI gewinnt gegen TVI

Neue Mannschaften in der Klasse und ein neues Duell der namengleichen Teams, zumindest in der Abkürzung! Gestern empfing unsere erste Herrenmannschaft des TV Igstadt das Team von TV Idstein. Nach bisher nur 2 Punkten aus aus 5 Spielen musste gegen den Tabellenvorletzten ein Sieg her. Die Vorzeichen standen nicht so schlecht, denn schließlich war unser Team zum ersten Mal in dieser Saison mit den Stammspielern 1-6 am Start, wenngleich davon nur einer keine (bekannten) Wehwehchen hat.

Allerdings begann der Start unvorhergesehen holprig: Das zum zweiten Mal in der Saison spielende Einser-Doppel Mätz/Kreidel und zum ersten Mal zusammenspielende Zweier-Doppel Götz/Pietsch verloren ihre Partien jeweils. Dabei hielten Götz/Pietsch das Spitzendoppel von Idstein Frömel/Beckmann in den ersten beiden Sätzen perfekt in Schach und gewannen souverän zweimal mit 11:6. Danach war aus welchen Gründen auch immer der Faden gerissen und Götz/Pietsch waren in der Folge mit 6:11, 4:11 und 5:11 chancenlos. Einen rabenschwarzen Tag erwischten Kreidel/Mätz. Bei 4:11, 4:11 und 6:11 hatten die beiden nicht den Hauch einer Chance gegen Frese/Loch.
Somit waren unsere ‚handicapt people‘ Neiter/Herrchen die einzigen, die aus den Doppelbegegnungen einen weitgehend ungefährdeten 3:1 Sieg nach Hause brachten.
Im vorderen Paarkreuz gab es dann zwei relativ klare Siege von Kreidel gegen Frömel und Götz gegen Frese.
Leider musste sich anschließend Pietsch gegen Loch mit 1:3 geschlagen geben, wobei unser Tobi wegen seiner Handverletzung zumindest mit der Rückhand etwas mit gebremsten Schaum agierte.
Oldie Rolf Mätz, der seine Knieverletzung zum Glück weitgehend überwunden hat, gewann souverän mit 3:1 gegen Bittner.
Heinz-Dirk (Achillesferse) Neiter gelang anschließend ein knappes 3:1 gegen Beckmann. Somit durfte ich beim Stande von 5:3 an den Tisch. Mein Match ist kurz erzählt: Ich trage es soweit wie möglich mit Humor, dass ich mit meinem zwei von vier intakten Schultersehnen nur noch ein Minimum meiner Spielstärke früherer Jahre habe, da einige Bewegungen nicht mehr möglich sind und dadurch besonders mein über Jahrzehnte wichtigster Ball, der Vorhandtopspin, praktisch nicht mehr existent ist. Die logische Folge sind neben über 200 verlorenen TTR-Punkten in zwei Jahren auch die sagenhafte 4:38 Einzelbilanz in dieser Zeit. Schnell konnte ich daher meinem Gegner Sven Fricke zu seinem 3:0 gegen mich gratulieren.
Dies sollte dann allerdings der letzte Minuspunkt unseres Teams gewesen sein. Markus, Klaus, Tobi und Rolf gewannen recht locker ihre Partien.
Besonders zu erwähnen das 3:0 von Klaus gegen Tobias Frömel. War doch extra die komplette Götz-Weil-Familie mit Kind und Kegel in die Halle gekommen, um sicherzustellen, dass Klaus auf gar keinen Fall gegen den Arbeitskollegen seiner Frau Heike verliert. Entsprechend motiviert ging Klaus dann eben auch zu Werke. Schade nur, dass unser Käpt’n dann vor Spielende wg. eines privaten Termins gehen musste. Hatte er doch extra den ursprünglichen Freitagsspieltag, an dem er keinen Termin hatte, auf dem Samstag gelegt. Wir haben daraufhin beschlossen, Klaus ein Outlook-Abo inkl. Kurs zu Weihnachten schenken.

Am Ende stand somit ein doch klares 9:4 gegen das sympathische Team aus Idstein auf dem Spielbogen und damit mit 4:8 Punkten Platz 8 in der Tabelle. Zwei bis drei Siege sollten in den letzten 5 Spielen der Vorrunde noch möglich sein und damit ein Vorrundenabschluss im Mittelfeld.

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Erste Herren unterliegen gegen Tabellenführer VfR Wiesbaden mit 3:9

Im Spiel gegen den Tabellenführer VfR Wiesbaden II konnte es für uns nur eine Zielsetzung geben: uns nicht noch stärker durch Verletzungen zu schwächen. Doch auch diese tiefgelegte Messlatte sollten wir noch reißen…

Wir setzten erstmals wieder Heinz-Dirk Neiter ein, der allerdings vor dem Spiel verletzungsbedingt seit 7 Wochen keinerlei Kontakt mit der Zelluloid- pardon! Plastik-Kugel hatte. Unseren noch verletzten Oldie Rolf Mätz vertrat unsere Nachwuchshoffung Paul Berg. Bei VfR Wiesbaden fehlte der verletzte Oliver Seel. Offenbar fordert der härter zu schlagende Plastikball seinen Tribut jetzt sogar bei den jüngeren TT-Spielern !

Doch nun zum Spiel:

Unser Doppel-1 Kreidel/Pietsch konnte im Spiel gegen Ulbricht/Faron leider keinerlei Sicherheit ins eigene Spiel bringen und musste eine 1:3 Niederlage quittieren. Götz/Berg überraschten als „Opferdoppel“ das VfR-Doppel Hahne/Pauly mit einem 12:14 im ersten Satz, mussten dann aber die Flügel strecken. Unser Doppel-3 Neiter/Herrchen dagegen war auch gehandicapt noch routiniert genug, um gegen Chabok/Lenz einen verdienten 3:2 Sieg einzufahren.

Vorne krampfte sich Markus Kreidel gegen Axel Ulbricht einen 3:0 Sieg ab und setzte damit den Anschlusstreffer zum Zwischen-Spielstand von 2:3.
Klaus Götz war allerdings gegen Lukas Hahne bei seiner 0:3 Niederlage chancenlos. Schon allein deshalb, weil er mit faszinierender Konstanz nahezu jeden Aufschlag von Lukas Hahne entweder ins Netz zog oder schupfte.

In der Mitte begann Tobi Pietsch mit hoher Fehlerquote gegen einen sicher angreifenden David Faron. Tobi konnte sich und seine Trefferquote zwar stetig steigern, verlor aber doch mit 0:3 Sätzen.
Rekonvaleszent Heinz-Dirk Neiter hatte in Markus Pauly eigentlich einen Gegner, der ihm gut lag. In einem engen Spiel unterliefen ihm jedoch mangels Trainings einige leichte Fehler, so dass er eine knappe 1:3 Niederlage einstecken musste.

Im hinteren Paarkreuz konnte der immer noch stark gehandicapte Peter Herrchen seinen jungen Gegner Tamim Lenz im 1. Satz mit variantenreichem Aufschlagsspiel und guten Blocks niederhalten. Dann aber hatte sich sein Gegner darauf eingestellt, so dass Peter eine 1:3 Niederlage hinnehmen musste.
Youngster Paul Berg fehlte gegen Behnud Chabok noch die Konstanz in seinen Angriffsbällen. Er überraschte im 3. Satz mit einem 11:3 Satzgewinn, verlor dann aber wieder den nächsten Satz und damit das ganze Spiel.

Markus Kreidel hatte clevererweise bis unmittelbar vor dem Punktspiel stundenlang mit seiner Handsäge dicke Hartholzäste zersägt und konnte im Spiel gegen Lukas Hahne seinen „Eisenarm“ nicht mehr kontrollieren. In einem Spiel auf sehr überschaubarem Niveau versemmelte er reihenweise Vor- und Rückhandbälle („er hatte nur 2 Schwächen….“) und konnte seinem Gegner zum 3:1 Sieg gratulieren.
Klaus Götz verspielte nach 10:6 Führung verkrampft noch den 1. Satz, um dann Satz 2 und Satz 3 relativ sicher zu gewinnen. Danach aber ging das Gezittere wieder weiter, bis zum Stand von 9:9 im 5.Satz. Bei eigenem Aufschlag machte Klaus mit einem doppelten „Martin-Perger-Gedächtnis-Aufschlag“ zwei direkte Punkte und brachte damit seinen knappen 3:2 Sieg nach Hause.

Tobi Pietsch verlor seinen 1. Satz gegen Markus Pauly knapp in der Verlängerung, kam dann aber immer besser ins Spiel. Er lag im 2. Satz vorne, als urplötzlich durch eine falsche Bewegung der Schlaghand seine vermeintlich kurierte Handverletzung wieder aufbrach. Ein Weiterspielen war unmöglich, damit war sein Spiel und das Punktspiel insgesamt beendet.

Fazit: Wir wünschen Tobi gute Besserung und hoffen für ihn (und unsere Mannschaft), dass seine Handverletzung nicht noch wochenlang anhält. Irgendwie ist verletzungstechnisch der Wurm drin bei uns.

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